Ve­r­un­rei­nig­ter Rhein: Po­li­zei sucht nach Zeu­gen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(RP) Bei der Su­che nach den Ver­ur­sa­chern der Ge­wäs­ser- und Bo­den­ver­un­rei­ni­gung im Rhein hat die Po­li­zei jetzt Zeu­gen auf­ge­ru­fen, sich zu mel­den. Ein Ang­ler hat­te am ver­gan­ge­nen Sonn­tag die Po­li­zei alar­miert, nach­dem er ei­ne fet­ti­ge Sub­stanz am Ufer des Rheins in Mon­heim ent­deckt hat­te. Als die Ein­satz­kräf­te das Ge­wäs­ser an­schlie­ßend mit dem Po­li­zei­hub­schrau­ber über­flo­gen, ent­deck­ten sie dann Abla­ge­run­gen auf ei­ner Stre­cke von 20 Ki­lo­me­tern zwi­schen Le­ver­ku­sen und Düs­sel­dorf.

Nach den ers­ten Ana­ly­sen ge­hen die Er­mitt­ler der Was­ser­schutz­po­li­zei da­von aus, dass Un­be­kann­te un­er­laubt Alt­öle oder Spei­se­ö­le – wie sie in der Gas­tro­no­mie zu fin­den sind – im Rhein ent­sorgt ha­ben. Zeu­gen be­rich­te­ten, die fet­ti­gen Abla­ge­run­gen hät­ten wie al­tes Frit­tier­fett ge­ro­chen. Wei­te­re Un­ter­su­chun­gen da­zu sind be­reits ver­an­lasst, die Er­mitt­lun­gen dau­ern an. Die Po­li­zei bit­tet al­le Zeu­gen, die ver­däch­ti­ge Be­ob­ach­tun­gen ge­macht ha­ben, sich zu mel­den. Hin­wei­se nimmt das Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at der Was­ser­schutz­po­li­zei in Duis­burg un­ter 0203-2800 oder per Mail an wsp-zkk.duis­burg@po­li­zei.nrw.de ent­ge­gen.

Mehr­fach­tä­ter hin­ter Git­ter

stefani.geilhausen @rhei­ni­sche-post.de s gibt drei Mög­lich­kei­ten, um von der In­ten­siv­tä­ter-Lis­te im Ju­gend­kom­mis­sa­ri­at zu kom­men. Ent­we­der hört man mit den Straf­ta­ten auf oder geht ins Ge­fäng­nis – oder voll­endet das 21. Le­bens­jahr. Se­ri­en­tä­ter, die der Ju­gend­fahn­dung ent­wach­sen sind, hän­gen in der Re­gel ih­re kri­mi­nel­le Kar­rie­re nicht an den Na­gel. Nur fie­len sie bis­lang als Se­ri­en­tä­ter nicht so­fort ins Au­ge. Künf­tig ha­ben sol­che Dau­er­kun­den bei der Po­li­zei per­sön­li­che Sach­be­ar­bei­ter. Die kön­nen schnell er­ken­nen, auf wel­chem Weg ih­re Pap­pen­hei­mer sind. Die Ak­ten­füh­rung wird ef­fi­zi­en­ter, die Be­weis­füh­rung eben­falls, und im Zu­sam­men­spiel mit der Staats­an­walt­schaft las­sen sich bei­spiels­wei­se Be­wäh­rungs­ver­sa­ger flott wie­der hin­ter Git­ter brin­gen.

Eben dar­um geht es: Die Mehr­fach­tä­ter von der Stra­ße zu ho­len. Ih­re Ta­ten sind in der Re­gel die, un­ter de­nen Bür­ger am meis­ten lei­den: Ein­brü­che, Raub, Dieb­stahl oder Au­to­auf­brü­che. Je­der Tag, den ein sol­cher Tä­ter in Haft ver­bringt, be­deu­tet ein biss­chen mehr Si­cher­heit. Und we­ni­ger Op­fer.

Elau­ra.ih­me@rhei­ni­sche-post.de a gibt es die­ses 39.000 Qua­drat­me­ter gro­ße Are­al in zen­tra­ler La­ge, ser­viert auf dem Sil­ber­ta­blett – und we­ni­ge grei­fen zu. Das ist vor dem Hin­ter­grund der mehr als lau­ten Ru­fe nach Räu­men für Krea­ti­ve voll­kom­men un­ver­ständ­lich und man fragt sich, woran es liegt. Muss der Ver­an­stal­ter, sprich die Agen­tur Zack Bumm, bes­ser ak­qui­rie­ren? Ist das Ding zu un­be­kannt? Nein. Das Post­post ist in­zwi­schen zu ei­ner durch­aus in der Sze­ne be­kann­ten In­sti­tu­ti­on ge­wor­den, und je­ne, für die es ge­dacht ist, soll­ten schnell die Chan­ce nut­zen, et­was aus dem Raum zu ma­chen, be­vor es vor­bei ist. Schließ­lich ist En­de des Jah­res Schluss mit Post­post, und ob­wohl die Be­mü­hun­gen der Stadt groß sind, an­de­re Zwi­schen­nut­zungs­mög­lich­kei­ten zu fin­den: So ein rie­si­ges Ge­län­de fin­det sich nicht so schnell wie­der. Al­so: Auf­wa­chen, ma­chen, glück­lich sein! Und gleich­zei­tig nicht die höchs­ten An­sprü­che ha­ben. Zwi­schen­nut­zung ist ein An­ge­bot und kein Wunsch­kon­zert. Das darf auch ein krea­ti­ver Kopf nicht ver­ges­sen, wenn er Hil­fe auf der Su­che nach ei­nem Raum in An­spruch nimmt.

DChan­cen­müs­sen ge­nutzt wer­den

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