11. Au­gust 1848

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(tber) Am 6. Au­gust im Re­vo­lu­ti­ons­jahr 1848 fand in Düs­sel­dorf ein „Fest der deut­schen Ein­heit“statt, bei dem sich auch Düs­sel­dor­fer Künst­ler be­tei­lig­ten. Noch am glei­chen Abend fan­den sich mehr als 100 Künst­ler zu­sam­men, die sich für ei­ne Künst­ler­ver­ei­ni­gung aus­spra­chen. Am 11. Au­gust 1848 leg­ten sie die Sta­tu­ten die­ser Ver­ei­ni­gung fest und wähl­ten den ers­ten Vor­stand. Als Na­me ent­schied man sich für „Mal­kas­ten“, der sich als „Ver­ein für ge­sel­li­ges Künst­ler­le­ben“vor­stell­te. Nicht­künst­ler, Künst­ler, Mit­glie­der der Kunst­aka­de­mie und auch Künst­ler, die nicht an der Aka­de­mie ar­bei­te­ten, soll­ten Mit­glied wer­den kön­nen, um „...In­ter­es­sen der Kunst und Künst­ler zu be­spre­chen und zu för­dern und sich ge­sel­lig zu un­ter­hal­ten“. Der Mal­kas­ten ge­wann im Ge­sell­schafts­le­ben schnell an Be­deu­tung. Zu den Hö­he­punk­ten des Ver­eins­le­bens ge­hör­ten im­mer wie­der gro­ße Künst­ler­fes­te. 1867 konn­te nach Bau ei­nes ei­ge­nen Ge­sell­schafts­hau­ses auf dem An­we­sen der Fa­mi­lie Ja­co­bi Er­öff­nung ge­fei­ert wer­den.

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