Mann ty­ran­ni­sier­te Fa­mi­lie: Pro­zess ver­scho­ben

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - STADTTEILE -

(wuk) Ei­ne for­mell nicht kor­rek­te Vor­la­dung zum Land­ge­richt hat da­zu ge­führt, dass der ge­plan­te Pro­zess ge­gen ei­nen als Haus­ty­rann an­ge­klag­ten Fa­mi­li­en­va­ter ges­tern nicht star­ten konn­te. Da die An­kla­ge­bank leer blieb, will das Ge­richt den Pro­zess jetzt am 18. Au­gust er­öff­nen. Der 52-jäh­ri­ge An­ge­klag­te, der in­zwi­schen als Zoll­be­am­ter nun in Süd­deutsch­land tä­tig ist, soll laut An­kla­ge sei­ne Frau und die vier ge­mein­sa­men Kin­der über Jah­re hin­weg schi­ka­niert und bei kleins­ten Ver­stö­ßen ge­gen sei­ne Vor­stel­lung von Ge­hor­sam und Un­ter­ord­nung mit Prü­gel und Ge­walt re­agiert ha­ben. Die Frau hat­te sich vom An­ge­klag­ten ge­trennt, als die Fa­mi­lie 2009 in die süd­deut­sche Hei­mat der Frau zog.

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