Ha­cker än­dern Bank­da­ten auf Rech­nun­gen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER WIRTSCHAFT -

(hdf) Ei­ne Be­trugs­ma­sche, die in ver­schie­de­nen Tei­len der Re­pu­blik be­reits an­ge­wen­det wur­de, soll­te auch Düs­sel­dor­fer vor­sich­tig wer­den las­sen. Ha­cker über­neh­men die Kon­trol­le über ei­nen E-Mail-Ser­ver, fan­gen Nach­rich­ten zwi­schen Käu­fern und Ver­käu­fern ab und ma­ni­pu­lie­ren den In­halt noch of­fe­ner Rech­nun­gen. Dann steht in der „neu­en“Nach­richt zum Bei­spiel et­was von an­geb­lich „ge­än­der­ten Bank­ver­bin­dun­gen“, ein al­tes Kon­to sei auf­ge­ge­ben, ein neu­es ein­ge­rich­tet wor­den. Die ver­än­der­ten Da­ten sor­gen da­für, dass die Über­wei­sung des Kun­den nicht mehr beim Ver­käu­fer, son­dern beim Be­trü­ger lan­det.

Die Düs­sel­dor­fer In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) warnt vor sol­chen Be­trü­ge­rei­en ins­be­son­de­re mit Blick auf die Som­mer­zeit. Er­fah­rungs­ge­mäß nutz­ten Be­trü­ger da­zu gern die Fe­ri­en oder Fei­er­ta­ge aus, weil sie dann häu­fig nur die Ur­laubs­ver­tre­tung er­rei­chen oder der Ge­schäfts­füh­rer für Rück­spra­chen nicht er­reich­bar ist. Die IHK rät da­her da­zu, al­le Vor­gän­ge gründ­lich zu prü­fen und nichts vor­ei­lig zu un­ter­schrei­ben be­zie­hungs­wei­se Be­trä­ge über­eilt an­zu­wei­sen. Be­son­de­re Vor­sicht sei ge­bo­ten bei Vor­gän­gen, die den Ge­schäfts­be­tei­lig­ten bis­lang nicht be­kannt sind und bei de­nen an­geb­lich ein ho­her Zeit­druck be­steht.

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