Fuß­ball-Lan­des­li­gist Rath er­war­tet mo­ti­vier­ten Auf­stei­ger MSV

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT - VON TO­BI­AS DINKELBORG UND MAR­VIN WIBBEKE

Vor­freu­de ist die schöns­te Freu­de – so zu­min­dest ei­ne al­te Volks­weis­heit. In­wie­fern es stimmt, ist na­tür­lich nur in­di­vi­du­ell zu be­ur­tei­len. Doch Mo­ha­med El­mi­mou­ni spricht der­zeit im­mer wie­der von die­ser Vor­freu­de. Der Trai­ner des Fuß­bal­lLan­des­li­gis­ten MSV Düs­sel­dorf kann den Sai­son­auf­takt kaum er­war­ten. Mor­gen (15 Uhr, Ra­ther Wald­sta­di­on) geht es end­lich los: Sein Team gas­tiert im Der­by beim Ra­ther SV.

„Das ist zwar al­les Neu­land für uns“, sagt der Coach des Auf­stei­gers, „aber wir freu­en uns rie­sig.“Na­tür­lich reizt El­mi­mou­ni die Büh­ne der Lan­des­li­ga. Al­ler­dings nicht nur ihn, son­dern auch das ge­sam­te Um­feld des Ver­eins. Da­her mahnt er mit er­ho­be­nem Fin­ger: „Wir müs- sen wach­sam sein. Rath agiert sehr ag­gres­siv, es wird ein Kampf­spiel.“

Dass sich die bei­den Teams tat­säch­lich nichts schen­ken wer­den, da­von ist auch RSV-Trai­ner Patrick Michae­lis über­zeugt. „Gera­de als Auf­stei­ger ist man in den ers­ten Par­ti­en be­son­ders mo­ti­viert“, weiß er. „Aber wir sind gut ein­ge­stellt auf das, was da kom­men wird.“Mit der Vor­be­rei­tung sei­ner Mann­schaft ist Michae­lis trotz klei­ne­rer Ver­let­zun­gen und ur­laubs­be­ding­ter Aus­fäl­le durch­aus zu­frie­den: „Die Test­spie­le kön­nen ein Fin­ger­zeig sein, aber jetzt müs­sen wir be­wei­sen, was die Leis­tun­gen wert sind.“

Na­tür­lich gilt das auch für den MSV. El­mi­mou­ni ist da je­den­falls zu­ver­sicht­lich, „wenn wir ru­hig blei­ben und un­ser Ding durch­zie­hen“. Aus­rei­chend Mo­ti­va­ti­on ist vor­han­den. Ge­nü­gend Vor­freu­de eben­falls.

Be­reits heu­te (16 Uhr) star­tet der VfL Ben­rath beim SC Net­te­tal in die neue Lan­des­li­ga-Sai­son. Nach dem gro­ßen Um­bruch im Som­mer pro­bier­te Trai­ner Frank Stof­fels in der Vor­be­rei­tung ei­ni­ges aus – mit schwan­ken­den Re­sul­ta­ten. „Die Er­geb­nis­se sind in der Test­pha­se se­kun­där, al­le Jungs ha­ben sich be­wei­sen kön­nen“, be­rich­tet er. In Net­te­tal war­tet auf das Team aus dem Düs­sel­dor­fer Sü­den ei­ne schwe­re Auf­ga­be. „Net­te­tal ist für mich ei­nes der Top-Teams der Li­ga mit vie­len spiel­star­ken Ak­teu­ren“, schätzt Stof­fels den Kon­tra­hen­ten ein. Er sieht da­her die Chan­cen im schnel­len Um­schalt­spiel. „Oh­ne ei­ne ef­fi­zi­en­te Chan­cen­ver­wer­tung wird es je­doch schwie­rig, da et­was Zähl­ba­res mit­zu­neh­men. Doch wenn wir un­ser Spiel durch­zie­hen kön­nen, sind wir nicht chan­cen­los“, ist sich Stof­fels si­cher.

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