Ho­nig­bie­ne kann auch tan­zen

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - KINDERSEITE -

Die Ho­nig­bie­ne ist wohl das wich­tigs­te Nutz­tier des Men­schen, al­ler­dings ha­ben wir sie nicht zäh­men kön­nen. Ei­ne Bie­ne ist kein Ein­zel­gän­ger, Sie lebt im­mer in­ner­halb ei­nes Bie­nen­vol­kes aus bis zu 50.000 Mit­glie­dern. Auf­ein­an­der ab­ge­stimmt wird de­ren Ar­beit im Bie­nen­stock – so nennt man den Wohn­ort der Tie­re – von ei­ner Kö­ni­gin. Die­se legt je­de Men­ge Eier, nach­dem sie sich mit ei­nem Männ­chen ver­paart hat. Die Ar­bei­te­rin­nen sind weib­lich und flie­gen die meis­te Zeit auf der Su­che nach Nah­rung um­her. Sie sam­meln Pol­len und Nekt­ar ein, um die un­zäh­li­gen klei­nen Bie­nen­lar­ven zu füt­tern. Und na­tür­lich er­näh­ren sich auch die er­wach­se­nen Tie­re da­von. So­bald ei­ne er­gie­bi­ge Nekt­ar­quel­le ent­deckt ist, ver­rät die Fin­de­rin im Bie­nen­stock den an­de­ren, wo die­se Stel­le liegt, und zwar mit ei­nem Tanz. Bei ei­nem ho­hen Nah­rungs­an­ge­bot wer­den Nekt­ar-Vor­rä­te in klei­nen Wa­ben an­ge­legt. Die­se wer­den mit der Zeit zu Ho­nig, den auch vie­le Men­schen so ger­ne es­sen.

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