12. Au­gust 1915

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

Der His­to­ri­en­ma­ler Franz Karl Edu­ard von Geb­hardt wur­de 1838 in Est­land ge­bo­ren und starb 1925 in Düs­sel­dorf. 1860 er­reich­te er die Stadt am Rhein und wur­de Schü­ler von Wil­helm Sohn, durch den er der­art ge­för­dert wur­de, dass er in Düs­sel­dorf blieb. 1873 wur­de Geb­hardt dann selbst Pro­fes­sor an der hie­si­gen Kunst­aka­de­mie und bil­de­te vie­le be­kann­te Schü­ler aus. Er ge­hör­te der spä­ter so ge­nann­ten Düs­sel­dor­fer Ma­ler­schu­le an. Sei­ne His­to­ri­en­ma­le­rei-Mo­ti­ve wa­ren zu­meist auf re­li­giö­se The­men aus­ge­rich­tet. 1918 er­hielt er die Eh­ren­bür­ger­wür­de der Stadt, sein Gr­ab liegt auf dem Nord­fried­hof. Am 12. Au­gust 1915 wur­de ei­ne Stra­ße nach ihm be­nannt, die von der Kai­sers­wer­t­her Stra­ße in Rich­tung Wes­ten ab­geht. Die­se Stra­ße führ­te ur­sprüng­lich zur 1915 er­öff­ne­ten Neu­en Kunst­aka­de­mie. 1937 ver­brei­ter­te man die­se Stra­ße, sie wur­de da­mals zur „Fah­nen­stra­ße“der Reichs­aus­stel­lung „Schaf­fen­des Volk“, die zum Haupt­ein­gang führ­te. 1979 wur­de die Stra­ßen­be­zeich­nung auf­ge­ho­ben – die Stra­ße dien­te dann als Park­platz des Aqua­zoos und des Nord­fried­hofs.

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