Frau­en stür­zen in Loch zwi­schen Zug und Bahn­steig

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(lsa) Zwei Frau­en sind an der Hal­te­stel­le „Al­te Land­stra­ße“in Kai­sers­werth ge­stürzt, als sie in die Rhein­bahn ein­stei­gen woll­ten. Die Tritt­stu­fen des Zu­ges der Li­nie U79 wa­ren an dem Hoch­bahn­steig fälsch­li­cher­wei­se nach un­ten aus­ge­fah­ren. Da­durch ent­stand zwi­schen Zug und Bahn­steig ein Loch, in das die Frau­en fie­len. Bei­de ver­letz­ten sich. „Ob die Tritt­stu­fen aus­ge­fah­ren wer­den oder nicht, re­gelt ein au­to­ma­ti­sches Sys­tem“, er­klärt Rhein­bahn-Spre­cher Georg Schu­ma­cher. Der Fah­rer muss die Ent­schei­dung per Knopf­druck be­stä­ti­gen, erst da­nach öff­nen sich die Tü­ren. War­um das Sys­tem an der „Al­te Stra­ße“nicht feh­ler­frei funk­tio­niert hat, wer­de der­zeit un­ter­sucht. Au­ßer­dem sol­len al­le Fahr­zeug über­prüft wer­den und es soll ein Ge­spräch mit dem Fah­rer ge­ben. „Bei ihm liegt die Ver­ant­wor­tung, dass so ein Un­fall nicht pas­siert“, sagt Schu­ma­cher.

Der Vor­fall ist nicht der ers­te sei­ner Art. Schu­ma­cher be­tont aber, dass das neue Steue­rungs­sys­tem deut­lich zu­ver­läs­si­ger sei als das al­te. Auf der Li­nie U79 gibt es noch ei­ne Schwie­rig­keit: An meh­re­ren Be­darfs­hal­te­stel­len hal­ten die Zü­ge nur, wenn ein Fahr­gast aus­stei­gen möch­te. Das Sys­tem muss al­so mer­ken, wenn ei­ne Hal­te­stel­le aus­ge­las­sen wird. Ob der Feh­ler hier lag, ist laut Schu­ma­cher noch nicht klar.

Laut Po­li­zei hat ei­ne der bei­den Frau­en An­zei­ge er­stat­tet. Der Fall wer­de wie ein Ver­kehrs­un­fall be­han­delt, sag­te ein Spre­cher.

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