Druck auf Ke­ni­as Op­po­si­ti­on zum Ein­len­ken wächst

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - POLITIK -

NAI­RO­BI (rtr) Nach den Un­ru­hen in Ke­nia mit Dut­zen­den To­ten wächst der Druck auf die Op­po­si­ti­on, den Wahl­sieg von Prä­si­dent Uhu­ru Ke­nyat­ta an­zu­er­ken­nen. So­wohl die Nach­bar­län­der als auch west­li­che Han­dels­part­ner gra­tu­lier­ten Ke­nyat­ta zur Wie­der­wahl und for­der­ten Her­aus­for­de­rer Rai­la Odin­ga auf, das Er­geb­nis zu ak­zep­tie­ren. Der 72jäh­ri­ge Op­po­si­ti­ons­füh­rer rief da­ge­gen sei­ne An­hän­ger auf, heu­te nicht zur Ar­beit zu ge­hen. In ei­ner Re­de sag­te Odin­ga in Nai­ro­bis größ­tem Ar­men­vier­tel, die Re­gie­rungs­par­tei ha­be das Blut Un­schul­di­ger ver­gos­sen. Er wie­der­hol­te sei­ne An­schul­di­gung, Ke­nyat­ta ha­be nur durch Wahl­ma­ni­pu­la­ti­on ge­won­nen.

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