MSV-Trai­ner El­mi­mou­ni ge­steht Feh­ler ein

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT - VON TO­BI­AS DINKELBORG UND MAR­VIN WIBBEKE

Beim 1:4 ge­gen den Ra­ther SV wählt der Coach des Lan­des­li­ga-Neu­lings die fal­sche Start­elf. Auch Ben­rath ver­liert.

Ra­ther SV – MSV Düs­sel­dorf 4:1. Nie­mand macht ger­ne Feh­ler, ge­schwei­ge denn sie ein­zu­ge­ste­hen. Mo­ha­med El­mi­mou­ni ist da al­ler­dings an­ders ge­strickt. Das be­wies der Trai­ner des Fuß­ball-Lan­des­li­gis­ten MSV un­mit­tel­bar nach der Auf­takt­plei­te im Der­by beim Ra­ther SV ein­drucks­voll. „An die­ser Nie­der­la­ge“, sag­te der 34-Jäh­ri­ge er­nüch­tert, „bin ich Schuld.“

Na­tür­lich nur ein­ge­schränkt, denn die teil­wei­se haar­stäu­ben­den Aus­set­zer sei­ner Schütz­lin­ge hat­te er nicht wirk­lich zu ver­ant­wor­ten. „Aber bei der No­mi­nie­rung der Start­elf ha­be ich mich kom­plett ver­schätzt“, räum­te er zer­knirscht ein. Ge­ra­de das Zen­trum be­kam der Auf­stei­ger kaum in den Griff – und das nutz­ten der RSV, ins­be­son­de­re im ers­ten Durch­gang, eis­kalt aus.

Be­reits nach 20 Mi­nu­ten brach­te Zis­sis Alex­an­d­ris die Haus­her­ren in Füh­rung, wenn­gleich die­se nicht all­zu lan­ge währ­te. Al­ler­dings hat­te Jos­hua Sum­bu­nu sei­nen Frei­stoß ge­ra­de erst se­hens­wert zum Aus­gleich in den Win­kel ge­zir­kelt, als Selcuk Ya­vuz das Team von Trai­ner Patrick Michae­lis wie­der nach vorn schoss. Und sei­ne vor­zeig­ba­re Leis­tung ver­edel­te der Ra­ther An­grei­fer mit sei­nem zwei­ten Tref­fer kurz nach der Halb­zeit, zwi­schen­zeit­lich hat­te Tal­ha De­mir ge­trof­fen.

Michae­lis konn­te da­her nicht kla­gen. „Mit der Art und Wei­se, wie wir ge­won­nen ha­ben, bin ich sehr zu­frie­den“, re­sü­mier­te er. „Wir sind nicht ins of­fe­ne Mes­ser ge­lau­fen, son­dern ha­ben das tak­tisch gut ge­macht.“Bei­na­he feh­ler­frei. SC Uni­on Nettetal – VfL Ben­rath 2:1. Den Auf­takt in die neue Spiel­zeit ha­ben sich die Ver­ant­wort­li­chen des VfL si­cher ganz an­ders vor­ge- stellt. Zwar spiel­ten die Ben­ra­ther ei­ne or­dent­li­che Par­tie, aber die ers­ten Mi­nu­ten des Spiels ver­schlie­fen die Gäs­te kom­plett.

Denn di­rekt mit dem ers­ten An­griff gin­gen die Gast­ge­ber in Füh­rung. Doch der VfL zeig­te ei­ne gu­te Re­ak­ti­on, kämpf­te sich nach und nach ins Spiel und war ein eben­bür­ti­ger Geg­ner. Für den Aus­gleichs­tref­fer nach dem Sei­ten­wech­sel be­durf­te es al­ler­dings ei­ne Stan­dard­si­tua­ti­on: Spiel­füh­rer Nils Da­mes traf vom Punkt. Nun war das Spiel ein of­fe­ner Schlag­ab­tausch mit Chan­cen auf bei­den Sei­ten, doch mehr­fach ver­sag­ten der VfL-Of­fen­si­ve die Ner­ven.

Dass die Ben­ra­ther am En­de mit lee­ren Hän­den da­stan­den, war auf­grund der zwei­ten Halb­zeit nicht un­be­dingt ver­dient. Doch Nettetal zeig­te sich in der Schluss­pha­se eis­kalt und er­ziel­te durch Mits­u­ha­ru Fu­jiha­ra den Sieg­tref­fer. „Die Leis­tung der Mann­schaft hat mir gut ge­fal­len. Scha­de, dass es am En­de nicht zu ei­nem Punkt ge­reicht hat“, ana­ly­sier­te Trai­ner Frank Stof­fels.

FOTO: HOMÜ

Mo­ha­med El­mi­mou­ni

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