20.000 von In­ter­net-Freund ge­stoh­len?

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORF -

(wuk) Sie um­gab sich mit dem Flair der Schö­nen und Rei­chen – doch die Jus­tiz kennt die 45-jäh­ri­ge al­lein­er­zie­hen­de Mut­ter als ge­wief­te Se­ri­en­be­trü­ge­rin. Vor vier Wo­chen ließ sie ei­nen Pro­zess als An­ge­klag­te beim Amts­ge­richt plat­zen. In­zwi­schen ha­ben die Be­hör­den die Frau aus­ge­macht. Heu­te wird ihr Pro­zess ab 11.30 Uhr im Saal 1.109 nach­ge­holt.

Über ei­ne Sing­le-Bör­se hat­te sie 2016 ei­nen 51-jäh­ri­gen Lö­ri­cker kon­tak­tiert – mit ihm soll sie sich im Au­gust ge­trof­fen ha­ben. Die an­geb­li­che Gold­schmie­de- und Uhr­ma­cher­meis­te­rin soll be­haup­tet ha­ben, für ein „Ge­schäft mit Schmuck“brau­che sie ei­ne Fi­nanz­sprit­ze von 20.000 Eu­ro. Der 51-Jäh­ri­ge hielt das Geld zwar pa­rat, als ihn die neue Be­kann­te be­such­te. Aber statt ihr das Geld aus­zu­hän­di­gen, ha­be er die Sum­me doch lie­ber in ei­ner Schub­la­de de­po­niert, heißt es jetzt in der An­kla­ge. Nach dem Ab­schied der Be­su­che­rin sei ihm auf­ge­fal­len, dass das Geld ver­schwun­den war. So lau­tet die An­kla­ge ge­gen die 45-Jäh­ri­ge, die bis­her we­gen Trick­be­trü­ge­rei­en sechs­fach vor­be­straft ist, jetzt auf Dieb­stahl in ei­nem be­son­ders schwe­ren Fall.

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