Rund 120 Wech­sel auf Re­al­schu­len nach Klas­se 6

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - SCHULE UND BILDUNG -

(jj) Dem Lan­des­trend ent­spre­chend müs­sen Düs­sel­dor­fer Gym­na­si­as­ten am En­de der Er­pro­bungs­stu­fe (5. und 6. Klas­se) be­son­ders häu­fig an an­de­re Schul­for­men wech­seln. Das er­gibt sich aus An­ga­ben des Lan­des­be­triebs IT NRW. Da­nach wech­sel­ten 2016 in Düs­sel­dorf 96 Jun­gen und Mäd­chen von ei­nem Gym­na­si­um in die sieb­te Klas­se ei­ner Re­al­schu­le. Zum Ver­gleich: 2234 Schü­ler konn­ten wei­ter am Gym­na­si­um ver­blei­ben. 21 Jun­gen und Mäd­chen wech­sel­ten zur sieb­ten Klas­se auf ei­ne Ge­samt­schu­le, nur ei­nen Über­gang gab es auf ei­ne Haupt­schu­le. Lan­des­weit steigt die Zahl de­rer, die nach der Er­pro­bungs­stu­fe das Gym­na­si­um ver­las­sen müs­sen. El­tern­ver­tre­ter se­hen die­se Ent­wick­lung mit Sor­ge. Von ei­ner „Fehl­lei­tung der Schü­ler“spricht et­wa Jo­han­nes Papst, Vor­sit­zen­der der Lan­des­el­tern­schaft der Re­al­schu­len. Vie­le El­tern könn­ten sich für ihr Kind über­haupt nur noch ei­ne gym­na­sia­le Bil­dung vor­stel­len, auch weil die Re­al­schu­le „sys­te­ma­tisch schlecht­ge­re­det“wor­den sei.

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