Ge­richt weist Kla­ge ge­gen VW-Auf­sichts­rat ab

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - WIRTSCHAFT -

HAN­NO­VER (dpa) Das Land­ge­richt Han­no­ver hat die Kla­ge von Volks­wa­gen-Ak­tio­nä­ren ge­gen den kom­plet­ten VW-Vor­stand und Auf­sichts­rat ab­ge­wie­sen. Das teil­te das Ge­richt ges­tern mit. Der Klä­ger-An­walt hat­te vor der ers­ten Kam­mer für Han­dels­sa­chen gel­tend ge­macht, dass meh­re­re Be­schlüs­se der Volks­wa­gen-Haupt­ver­samm­lung im Jahr 2016 nicht mit Grund­sät­zen ei­ner gu­ten Un­ter­neh­mens­füh­rung ver­ein­bar ge­we­sen sei­en. Vor al­lem vier der ge­wähl­ten Kan­di­da­ten im Auf­sichts­rat sei­en nicht un­ab­hän­gig ge­nug, um dem Vor­stand auf die Fin­ger zu schau­en. Nach An­sicht des Ge­richts liegt aber we­der ein Ver­stoß ge­gen die Grund­sät­ze vor noch ist nach­voll­zieh­bar, dass die Ver­tre­ter des Lan­des Nie­der­sach­sen und des VW-Groß­ak­tio­närs Ka­tar in ih­ren Ent­schei­dun­gen nicht un­ab­hän­gig sei­en. Die Klä­ger ha­ben nun ei­nen Mo­nat Zeit, um ge­gen das Ur­teil in die Be­ru­fung zu ge­hen.

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