Ge­richt ur­teilt am Frei­tag über Fie­gen-Zu­las­sung

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - DÜSSELDORFER SPORT -

(wuk) Oh­ne Er­geb­nis hat das Amts­ge­richt ges­tern über die Nicht-Zu­las­sung von Wolf­gang Fie­gen (55) zur Auf­sichts­rats­wahl von Fortu­na Düs­sel­dorf ver­han­delt. Für je­ne Wahl am Sonn­tag war die Fie­genKan­di­da­tur von Fortu­nas Wahl­aus­schuss ab­ge­lehnt wor­den, Fie­gen hat­te sei­ne Zu­las­sung durch ei­nen An­trag auf Einst­wei­li­ge Ver­fü­gung er­zwin­gen wol­len. Doch münd­lich ver­han­delt wur­de erst ges­tern.

Das nutz­te der lang­jäh­ri­ge An­ge­stell­te des Lan­des­kri­mi­nal­samts (LKA), um sei­ne Ver­dachts­kün­di­gung beim LKA we­gen Mord­dro­hung ge­gen ei­nen Vor­ge­setz­ten zu kri­ti­sie­ren. Fie­gen sieht das als Haupt­grund für sei­ne Nicht-Zu­las­sung bei der Wahl. Da­bei sei er straf­recht­lich von je­dem Tat­ver­dacht frei­ge­spro­chen wor­den, bei zwei In­stan­zen vor dem Ar­beits­ge­richt war er mit sei­ner Kla­ge ge­gen den Ver­dachts-Raus­schmiss aber ge­schei­tert.

Die Fortu­na-Spit­ze, samt An­walt zum gest­ri­gen Pro­zess er­schie­nen, kon­ter­te: Fie­gen feh­le „die per­sön­li­che Eig­nung“. Für ei­nen Spit­zen­pos­ten im Ver­ein sei er „nicht kom­pa­ti­bel“, so der Fortu­na-An­walt und er­gänz­te: „Fortu­na ist kein Dorf­ver­ein“, son­dern ver­gleich­bar mit ei­nem „gro­ßen Un­ter­neh­men“. Und „für je­ne Po­si­ti­on, für die er sich be­warb“, sei auch Zu­ver­läs­sig­keit nö­tig. Um Fie­gen für ein Füh­rungs­gre­mi­um des Zweit­li­gis­ten nicht zu­zu­las­sen, ge­nü­ge „schon der Ver­dacht schwe­rer Ver­feh­lun­gen“, so der Fortu­na-Ad­vo­kat. Das Ur­teil der Rich­te­rin wird am Frei­tag er­war­tet.

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