Zwei Sie­ge für die TTC Cham­pi­ons

In der Tisch­ten­nis-Re­gio­nal­li­ga ge­win­nen die Düs­sel­dor­fer ge­gen Porz und Neuss.

Rheinische Post – Stadtteilausgabe Duesseldorf-Mitte/West - - Düsseldorfer Sport -

(mjo) Der Dop­pel­spiel­tag für den Tisch­ten­nis-Re­gio­nal­li­gis­ten TTC Cham­pi­ons stand un­ter kei­nem gu­ten Stern. Die un­um­strit­te­ne Num­mer eins des Fu­si­ons­klubs, Ev­ge­nui Cht­che­ti­ni­ne, der in den bis­he­ri­gen Sai­son­par­ti­en stets als Sie­ger die Plat­te ver­las­sen hat­te, muss­te we­gen ei­ner Fuß­ver­let­zung pas­sen. Da­durch klet­ter­te Ro­ko To­sic an die Spit­zen­po­si­ti­on des letzt­jäh­ri­gen Meis­ters. Der 39-jäh­ri­ge frü­he­re Bun­des­li­ga-Spie­ler soll­te bei den bei­den Be­geg­nun­gen am Wo­chen­en­de zu ei­nem der ent­schei­den­den Ak­teu­re wer­den.

In der ers­ten Par­tie ge­gen den TTC RG Porz gab es auf Sei­ten der Düs­sel­dor­fer nach den drei Dop­peln und den ers­ten vier Ein­zeln be­sorg­te Bli­cke. Die Gäs­te aus dem Mit­tel­feld der Li­ga führ­ten da näm­lich über­ra­schend mit 5:2. Zu den Ver­lie­rern ge­hör­te auch To­sic, der sein Spiel ge­gen Tho­mas Pell­ny glatt mit 0:3 ver­lo­ren hat­te. Das un­te­re Paar­kreuz Pa­trick Leis und Do­mi­nik Hal­cour ver­kürz­te zwar auf 4:5, doch nun stand das Spit­zen­ein­zel zwi­schen To­sic und Val­lot Vain­u­la an. „Als Ro­ko nach Sät­zen mit 1:2 zu­rück­lag, sah es nicht gut für uns aus. Doch dann hat er das Spiel mit ei­ner gro­ßen Ener­gie­leis­tung noch ge­won­nen und so prak­tisch den Wen­de­punkt für das Ge- samt­er­geb­nis ge­schaf­fen“, ur­teil­te Mann­schafts­spre­cher Hal­cour am En­de des gut vier­stün­di­gen Meis­ter­schafts­spiels. Das blieb zwar bis zum letz­ten Ball­wech­sel span­nend, doch dann hat­ten die Cham­pi­ons mit 9:7 den sechs­ten Sieg in die­ser Spiel­zeit in der Ta­sche.

Die Be­geg­nung am fol­gen­den Tag ge­gen die noch ver­lust­punkt­freie TG Neuss war an sich als die schwie­ri­ge­re ein­ge­stuft wor­den. Doch zeig­ten die Düs­sel­dor­fer hier vom ers­ten Ball­wech­sel an, dass sie es nicht wie­der zu ei­ner Zit­ter­par­tie wie 24 Stun­den zu­vor kom­men las­sen woll­ten. Und so ge­wan­nen sie am En­de deut­lich mit 9:3.

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