Bun­des­tags­wahl: So vie­le Brief­wäh­ler wie noch nie

Rheinische Post Viersen - - GRENZLAND-KURIER -

KREIS VIER­SEN (bi­ro/busch-) Die Ab­stim­mung per Brief ist bei der Bun­des­tags­wahl 2017 so be­liebt wie nie. Be­reits jetzt ha­ben deut­lich mehr Wahl­be­rech­tig­te im West­kreis von der Mög­lich­keit Ge­brauch ge­macht, ih­re Kreuz­chen auf dem Stimm­zet­tel vor dem 24. Sep­tem­ber zu ma­chen. In Vier­sen (57.389 Wahl­be­rech­tig­te) wur­den bei der Bun­des­tags­wahl 2013 ins­ge­samt 8449 Brief­wäh­ler-Stim­men aus­ge­zählt. „Be­reits jetzt ha­ben 9435 Men­schen ei­nen An­trag auf Brief­wahl ge­stellt“, er­klärt Rat­hausSpre­cher Frank Schliff­ke. das sind rund zwölf Pro­zent mehr als der bei der vor­he­ri­gen Bun­des­tags­wahl. Auch in Net­te­tal (mit ins­ge­samt 30.692 Wahl­be­rech­tig­ten) über­steigt die Zahl der Brief­wäh­ler al­le Wer­te aus den ver­gan­ge­nen Bun­des­tags­wahl-Jah­ren. „Bei der ver­gan­ge­nen Wahl gab es ins­ge­samt 4818 Brief­wäh­ler. Be­reits jetzt lie­gen wir bei 5313 An­trä­ge“, er­klärt Rat­haus-Spre­cher Jan van der Vel­den. Auch im Grenzland gibt es ei­ne Re­kord­be­tei­li­gung: In Brüg­gen ha­ben bis­lang rund 20 Pro­zent der Wahl­be­rech­tig­ten die Brief­wahl be­an­tragt, in Nie­der­krüch­ten und Schwalm­tal je­weils rund 18 Pro­zent.

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