Das dop­pel­te Glos­schen

Rheinische Post Wesel - - AN RHEIN UND LIPPE -

Irr­tüm­lich hat an die­ser Stel­le auf­grund ei­nes tech­ni­schen Feh­lers ges­tern ei­ne Glos­se zu Wahl­pla­ka­ten ge­stan­den, die auch am Tag zu­vor schon in der Zei­tung war. Die Re­dak­ti­on bit­tet, das zu ent­schul­di­gen, re­det sich nun aber nicht da­mit her­aus, dass dop­pelt eben bes­ser hält, dass man­che Tex­te mit dem zwei­ten Le­sen noch schö­ner wer­den, dass es so­gar Men­schen ge­ben soll, die zwei­mal in den glei­chen Ki­no­film ge­hen. Wie ge­schrie­ben: Das al­les soll kei­ne Aus­re­de sein! Ei­nen Zweck kann die dop­pel­te Glos­se aber hof­fent­lich doch er­fül­len: Sie war im­mer­hin zwei­fa­che Er­in­ne­rung, dass der neue Bun­des­tag ge­wählt wird. Wir emp­feh­len: Ge­hen Sie am 24. wäh­len. Sie är­gern sich min­des­tens dop­pelt, wenn die aus Ih­rer Sicht fal­sche Par­tei die Wahl ge­winnt, und Sie selbst an der Wahl nicht be­tei­ligt wa­ren. sep

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