Er­hel­len­des

Rheinische Post Wesel - - AN RHEIN UND LIPPE -

Noch ein letz­tes Mal zu­rück zur be­reits er­wähn­ten Män­ner-Kul­tur­rei­se. Be­vor ich Sie aber mit wei­te­ren In­for­ma­tio­nen er­hel­le, muss ich Ih­nen kurz die Ört­lich­keit be­schrei­ben, in der die Kon­ver­sa­ti­on ge­schah - ein sehr gro­ßer Saal mit Büh­ne, The­ke, Tanz­flä­che etc. und ei­ne Trep­pe, die zu ei­ner Art Ga­le­rie führ­te, von der aus man in den Saal hin­ab­bli­cken konn­te. Dort stand ich al­so am Ge­län­der und schau­te auf das Trei­ben im Saal hin­ab. Ne­ben mir ein Mann, der, wie ich aus den Au­gen­win­keln er­ken­nen konn­te, Stück für Stück nä­her kam, um mir ir­gend­was mit­tei­len zu wol­len. Es war mit der Kn­eif­zan­ge zu füh­len, dass jetzt was rich­tig Sinn­vol­les kom­men wür­de. Und so war es dann auch. Der Mann war­te­te mir ge­gen­über mit fol­gen­der Er­kennt­nis auf: „Von hier oben hat man ei­nen ganz an­de­ren Über­blick!“Und was soll ich sa­gen: der Mann hat­te Recht. Wie ich es im Kopf auch dreh­te und wen­de­te, es ließ sich ein­fach nicht leug­nen, dass der Über­blick von dort oben ein an­de­rer war. Und das sag­te ich ihm dann auch. An die­ser Stel­le en­de­te un­ser Ge­spräch. Ihm fiel nichts wei­ter Er­hel­len­des ein. Und ich war dank­bar da­für.

Micha­el El­sing

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