War­nung vor fal­schen Po­li­zis­ten in We­sel

Rheinische Post Wesel - - AN RHEIN UND LIPPE -

WE­SEL (RP) In min­des­tens zwei Fäl­len hat sich am Mon­tag ein Un­be­kann­ter als Po­li­zist aus­ge­ge­ben, um in die Woh­nun­gen sei­ner Op­fer zu ge­lan­gen und Wert­ge­gen­stän­de zu steh­len. Wie die Po­li­zei ges­tern be­rich­te­te, schell­te der Mann in der Zeit von 11 Uhr bis 11.15 Uhr an der Haus­tür ei­ner 69-jäh­ri­gen We­sele­rin an der Acker­stra­ße. Mit ge­fälsch­tem Aus­weis wies er sich als Po­li­zist aus, der in ei­nem Straf­ver­fah­ren er­mit­te­le und nach ei­ner Fest­nah­me in der Nä­he die ver­meint­li­che Tat­beu­te dem Dieb­stahlsop­fer zu­zu­ord­nen wol­le. Nach­dem ihn sein Op­fer in die Woh­nung ge­las­sen hat­te, stahl er Schmuck und flüch­te­te. Ge­gen 12.00 Uhr gab er sich bei ei­ner Se­nio­rin am Müh­len­weg als Po­li­zist aus. Der 83-Jäh­ri­gen ka­men Zwei­fel, so dass sie dem Mann mit­teil­te, dass sie zu­nächst mit der Po­li­zei­wa­che in We­sel Kon­takt auf­neh­men wür­de. Dar­auf­hin er­griff der Mann die Flucht. Der Tä­ter soll 30 bis 45 Jah­re alt sein, 1,65 bis 1,70 Me­ter groß, schwar­ze Haa­re. Er sprach ak­zent­frei Deutsch, trug dunk­le Ja­cke und Ho­se. Hin­wei­se an die Po­li­zei un­ter Te­le­fon 0281 1070.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.