Uni­on will Part­ner­schaft mit Latein­ame­ri­ka aus­bau­en

Rheinische Post Xanten - - WIRTSCHAFT -

BER­LIN (qua) In Zei­ten, da die USA nicht mehr als ver­läss­li­cher Part­ner gel­ten, rückt Latein­ame­ri­ka in den Fo­kus. Die Uni­ons­frak­ti­on sieht Latein­ame­ri­ka als stra­te­gi­schen Part­ner für die Zu­kunft. In ei­nem Pa­pier, das in der Frak­ti­ons­sit­zung heu­te ver­ab­schie­det wer­den soll und das un­se­rer Re­dak­ti­on vor­liegt, drän­gen CDU und CSU auf mehr deut­sches En­ga­ge­ment auf dem Kon­ti­nent. „Latein­ame­ri­ka ist für Deutsch­land ein wich­ti­ger Pro­duk­ti­ons­stand­ort und ein ste­tig wach­sen­der Ab­satz­markt.“Die Län­der der Re­gi­on sei­en als po­li­ti­sche Part­ner und auch als Wirt­schafts­part­ner in ei­ner glo­ba­li­sier­ten Welt wich­ti­ger und um­wor­be­ner als zu­vor. Die Uni­on will das Feld nicht den Chi­ne­sen über­las­sen. Dem chi­ne­si­schen En­ga­ge­ment in der Re­gi­on „soll­ten wir kon­struk­tiv ei­ne ei­ge­ne Po­li­tik zur Sei­te stel­len“, heißt es in dem Pa­pier.

Da­bei setzt die Uni­on un­ter an­de­rem auf das Han­dels­ab­kom­men mit den Mit­glieds­län­der des MERCOSUR – das sind Bra­si­li­en, Ar­gen­ti­ni­en, Uru­gu­ay, Pa­ra­gu­ay und Ve­ne­zue­la. Im­por­tiert wer­den soll nach Latein­ame­ri­ka das dua­le Aus­bil­dungs­sys­tem.

Die Uni­on sieht in Latein­ame­ri­ka auch ide­ell ei­nen Ver­bün­de­ten. Latein­ame­ri­ka ha­be sich im­mer als Teil der west­li­chen Welt und der Ge­mein­schaft der De­mo­kra­ti­en ver­stan­den.

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