Nach­wuchs­preis für die „Mi­ni Lights“

Die neue Gar­de­tanz­grup­pe der Kar­ne­vals­ge­sell­schaft „Hand in Hand“ist erst ein hal­bes Jahr alt.

Rheinische Post Xanten - - ALPEN/SONSBECK - VON PE­TER GOTTSCHLICH

AL­PEN-MENZELEN Als An­ge­la Eich­horn vor ei­nem Jahr öf­fent­lich be­kannt gab, die Kar­ne­vals­ge­sell­schaft „Hand in Hand“su­che Kin­der für ei­ne neue Gar­de­tanz­grup­pe, hat­te sie nicht mit so vie­len Mel­dun­gen ge­rech­net. „13 konn­te ich auf­neh­men“, sagt die Tanz­trai­ne­rin. „Sechs ste­hen auf der Re­ser­ve­lis­te.“Im Au­gust nah­men die jun­gen Tän­ze­rin­nen, die im spä­ten Kin­der­gar­ten- und frü­hen Grund­schul­al­ter sind, das Trai­ning auf. Bei der Pro­kla­ma­ti­on im No­vem­ber zeig­ten die „Mi­ni Lights“be­reits, wie sie in die Fuß­stap­fen der Li­me Lights hin­ein­tre­ten, die in der Ses­si­on 2016/2017 nach zwei Jahr­zehn­ten von der Büh­ne ab­tra­ten.

Das Ta­lent und die Tanz­freu­de der jun­gen Tän­ze­rin­nen be­ein­druck­te die Kar­ne­va­lis­ten, be­son­ders Man­fred In­gen­dahl. So hat­te der Sit­zungs­prä­si­dent der Frö­sche, wie die El­fer­rä­te der Bru­der­schaft St. Micha­el / St. Wal­bur­gis Menzelen-Ost von den Nar­ren ge­nannt wer­den, die Idee, ei­nen neu­en Preis für den Nach­wuchs ins Le­ben zu ru­fen: den Men­zele­ner Frosch.

Am Sams­tag be­ka­men die „Mi­ni Lights“und An­ge­la Eich­horn den ers­ten Men­zele­ner Frosch ver­lie­hen. „Die Ein­zel­per­son oder die Grup­pe – egal wel­chen Al­ters – muss zum ers­ten Mal auf der Büh­ne im Men­zele­ner Kar­ne­val ste­hen“, nann­te Prä­si­dent Hol­ger Hölsken das Kri­te­ri­um, nach dem der El­fer­rat den Nach­wuchs­preis ver­gibt. „Wir wol­len mit dem Preis den Nach­wuchs för­dern.“

Der El­fer­rat will den Men­zele­ner Frosch ab jetzt ein­mal in der Ses­si­on ver­lei­hen. „Wir wol­len den Preis beim Büt­ten­abend über­rei­chen“, be­rich­te­te Vi­ze­prä­si­dent Mi­ke In­gen­feld. „Zu die­sem Abend la­den wir im­mer zwei Wo­chen von dem Nel­ken­sams­tags­zug ein.“

Der Nach­wuchs­preis des El­fer­ra­tes wur­de durch den Men­zele­ner Ke­gel­club „Die rol­len­de Macht“ge- stif­tet, des­sen Ge­schäfts­füh­rer Flo­ri­an Lad­wig ist. Er zeigt ei­nen grü­nen Frosch, der auf den Bret­tern steht, die die Welt be­deu­ten sol­len. Er er­in­nert an Micha­el Jack­son, weil er ei­nen schwar­zen Pe­pi­ta­hut, ei­ne dunk­le Son­nen­bril­le und ein wei­ßes Mi­kro­fon trägt, das an sei­nem Kopf be­fes­tigt ist. Au­ßer­dem hat sich der grü­ne Frosch wei­ße Gla­cé­hand­schu­hen an­ge­zo­gen, wie der eins­ti­ge Pop­sän­ger, Tän­zer und Er­fin­der des „Moon Walk“.

Der Men­zele­ner Frosch ist ein Wan­der­preis, bei dem die Nach­wuchs­künst­ler mit klei­nen Pla­ket­ten ver­merkt wer­den. Die Preis­trä­ge­rin oder der Preis­trä­ger be­hal­ten ihn für ein Jahr, bis der El­fer­rat ihn er­neut ver­leiht, falls er neue Büt­ten­red­ner, Sän­ger oder Tän­zer fin­det, die ihn dann be­kom­men. Das dürf­te in Menzelen ei­ne lös­ba­re Auf­ga­be sein, weil sich in den ver­gan­ge­nen Ses­sio­nen je­des Mal wie­der Nach­wuchs­künst­ler aus den ei­ge­nen Rei­hen prä­sen­tier­ten.

FO­TO: AR­MIN FI­SCHER

13 jun­ge Da­men konn­ten für die „Mi­ni Lights“auf­ge­nom­men wer­den. Die Nach­fra­ge ist groß – sechs Mäd­chen ste­hen auf der War­te­lis­te.

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