Fa­mi­lie Schwan oh­ne zwei

Rheinische Post Xanten - - BOTE FÜR STADT UND LAND -

Sie sind weg, sie sind wie­der da, dann sind sie wie­der weg, jetzt sind sie wie­der da. Nein, nicht die Gän­se­blüm­chen. Es ist Herbst. Blüm­chen gibt’s erst wie­der im Früh­jahr. Es geht um Rhein­bergs be­kann­tes­te Tier­fa­mi­lie. Die Fa­mi­lie Schwan im Stadt­park. Im Früh­som­mer war die Freu­de groß, als sich bei Herr und Frau Schwan im He­ger­be­cken Nach­wuchs ein­stell­te. Neun Kü­ken schlüpf­ten aus den Ei­ern. Und vie­le nah­men re­gen An­teil dar­an, wie die Kin­der­schar hin­ter der stol­zen Ma­ma her pad­del­te und aus dem Flaum ein rich­ti­ges Fell wur­de. Doch mit ei­nem Mal war die Sipp­schaft spur­los ver­schwun­den. In der Ge­rüch­te­kü­che bro­del­te es. Dann wa­ren die Schwans wie­der da, um dann für Mo­na­te wie­der ganz un­ter­zu­tau­chen. Nun schwim­men sie wie­der auf dem Teich. Die Klei­nen sind von den Gro­ßen nur noch am feh­len­den Hö­cker auf dem Schna­bel zu un­ter­schei­den. Aber zwei Kin­der feh­len. Wo sind sie ge­blie­ben? bp

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