Ka­nal­ar­bei­ten an der Rö­mer­stra­ße

Rheinische Post Xanten - - Moers - RP-ARCHIVFOTO: NI­CO HERTGEN

Der zwei­te Bau­ab­schnitt neu­er Ka­nä­le in der In­nen­stadt be­ginnt. Au­ßer­dem müs­sen Stra­ßen­schä­den noch vor dem Win­ter aus­ge­bes­sert werden.

MO­ERS (RP) Die um­fang­rei­chen Ka­nal­bau­ar­bei­ten der En­ni an der Rö­mer­stra­ße ge­hen in den nächs­ten Wo­chen und Mo­na­ten in ei­ne wei­te­re Oha­se.

Die Ka­nal­bau­stel­le auf der Rö­mer­stra­ße zwi­schen der Blü­cher­stra­ße und der Kir­schen­al­lee kommt gut vor­an und wan­dert nun wei­ter in Rich­tung Sü­den. Ab nächs­ten Don­ners­tag, 18. Ok­to­ber, wird sie da­bei auch die Kreu­zung mit der Kir­schen­al­lee und der Hoch­stra­ße tan­gie­ren. Hier wird die En­niI die Ver­kehrs­füh­rung in Ab­stim­mung mit der Stadt Mo­ers än­dern. Die neue Re­ge­lung gilt vor­aus­sicht­lich bis En­de Fe­bru­ar. In die­ser Zeit werden Bau­stel­len­am­peln den Ver­kehr im Kreu­zungs­be­reich re­geln. „Da­durch kann es zwar zu län­ge­ren War­te­zei­ten kom­men. Es blei­ben aber al­le Ver­bin­dun­gen wie bis­her be­ste­hen“, sagt-En­ni-Bau­lei­ter Alex­an­der Da­nisch. Die Fahr­spu­ren werden da­bei ver­engt. So kön­nen die Ver­kehrs­teil­neh­mer auch wei­ter­hin von der Kir­schen­al­lee und der Hoch­stra­ße nach Nor­den in die Rö­mer­stra­ße ein­fah­ren. In Ge­gen­rich­tung bleibt die Rö­mer­stra­ße ab der Blü­cher­stra­ße ge­sperrt. „Hier am nörd­li­chen En­de der Maß­nah­men bau­en wir ak­tu­ell die Ver­bin­dungs­schäch­te des neu­en Ka­nals zum be­ste­hen­den Netz“, er­klärt Da­nisch.

Ins­ge­samt er­neu­ert die En­ni den Misch­was­ser­ka­nal zwi­schen der Kir­schen­al­lee und der Blü­cher­stra­ße auf ei­ner Län­ge von 480 Me­tern. Im Rah­men des mit dem Kreis We­sel ab­ge­stimm­ten Ab­was­ser­be­sei­ti­gungs­kon­zep­tes zieht sie ein Rohr mit ei­nem grö­ße­ren Durch­mes­ser und ei­ner bes­se­ren Hy­drau­lik ein.

Zu­dem muss das Un­ter­neh­men Stra­ßen­schä­den re­pa­rie­ren. Die Stra­ßen­kon­trol­leu­re der En­ni ha­ben bei In­spek­tio­nen auf der Rö­mer­stra­ße im Be­reich der Kreu­zung mit der Ei­chen­stra­ße zwei Schä­den ent­deckt, die das Un­ter­neh­men schnell be­he­ben muss, um Un­fäl­len vor­zu­beu­gen. „Ris­se und ei­ne Ab­sa­ckung in der Fahr­bahn­de­cke be­ein­träch­ti­gen die Ver­kehrs­si­cher­heit. Da­her müs­sen wir die be­schä­dig­te As­phalt­schicht und ver­mut­lich ei­ne de­fek­te Sen­ken­lei­tung re­pa­rie­ren. Auch drei Schacht­de­ckel werden wir wie­der auf die rich­ti­ge Hö­he brin­gen“, er­klärt Knut Wies­ten, Sach­ge­biets­lei­ter für die Stra­ßen­un­ter­hal­tung. Die Ar­bei­ten be­gin­nen vor­aus­sicht­lich En­de Ok­to­ber oder An­fang No­vem­ber und dau­ern fünf Ta­ge. In die­ser Zeit muss die En­ni die Zu­fahrt zur Ei­chen­stra­ße an der Ecke Rö­mer­stra­ße kom­plett sper­ren. Au­to­fah­rer kön­nen von der Rö­mer­stra­ße auch nicht mehr nach links in die Zie­gel­stra­ße ab­bie­gen, da der Ver­kehr nach Nor­den über die Links­ab­bie­ge­spur an der Bau­maß­nah­me vor­bei­flie­ßen wird. „Da­zu müs­sen wir auch die Fuß­gän­ger­que­rung in die­ser Hö­he de­mon­tie­ren“, bit­tet Wies­ten, der die Ver­kehrs­füh­rung wie üb­lich mit der Stadt Mo­ers, der Feu­er­wehr und der Po­li­zei ab­ge­stimmt hat, die Ver­kehrs­teil­neh­mer um Ver­ständ­nis. „Wir werden al­le Än­de­run­gen aus­schil­dern.“

Fra­gen zu bei­den Bau­maß­nah­men un­ter Te­le­fon 02841 104600.

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