Stick­oxid: Rem­mel hält Fahr­ver­bo­te in NRW für mög­lich

Rheinische Post - - POLITIK -

DÜSSELDORF (hüw) Um­welt­mi­nis­ter Jo­han­nes Rem­mel (Grü­ne) schließt Fahr­ver­bo­te in NRW we­gen des dau­er­haf­ten Über­schrei­tens der 1999 fest­ge­leg­ten Stick­oxid-Grenz­wer­te nicht aus. Zu­gleich for­der­te er Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Alex­an­der Do­brindt (CSU) zum Han­deln auf. Die Au­to­in­dus­trie ha­be mit Un­ter­stüt­zung der Bun­des­re­gie­rung sau­be­re An­triebs­tech­no­lo­gi­en „ver­schla­fen“und Ab­gas­wer­te ge­schönt. An­lass sei­ner In­ter­ven­ti­on ist ein zwei­tes Mahn­schrei­ben der EU-Kom­mis­si­on, die be­reits ein Ver­trags­ver­let­zungs­ver­fah­ren ge­gen Deutsch­land ein­ge­lei­tet hat. In NRW wer­den laut Rem­mel die Grenz­wer­te noch im­mer in 29 Kom­mu­nen über­schrit­ten. Da­zu ge­hö­ren Aa­chen, der Raum Duis­burg/ Mülheim/ Ober­hau­sen, Düsseldorf, Köln, Lan­gen­feld, Le­ver­ku­sen, Mett­mann, Neuss, Rem­scheid und Wup­per­tal so­wie das rheinische Braun­koh­le­re­vier.

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