Nie­der­lan­de de­bat­tie­ren über neu­es Ka­bi­nett

Rheinische Post - - POLITIK -

DENHAAG (ja­co) Die nie­der­län­di­schen Par­tei­en ha­ben mit dem Aus­lo­ten ei­ner Re­gie­rungs­ko­ali­ti­on be­gon­nen. Die rechts­li­be­ra­le Volks­par­tei (VVD, 33 Sit­ze) von Pre­mier Mark Rut­te will mit der links­li­be­ra­len D66 (19) so­wie mit den Christ­de­mo­kra­ten (CDA, 19) ei­ne Ko­ali­ti­on bil­den. Für ei­ne Mehr­heit im Par­la­ment be­darf es aber noch ei­ner vier­ten Par­tei. Grün-Links wä­re ein ge­eig­ne­ter Kan­di­dat, die Par­tei gilt mit 14 Sit­zen als ei­ner der gro­ßen Wahl­sie­ger. Spit­zen­kan­di­dat Jes­se Kla­ver ten­diert bis­her aber zu ei­nem Ka­bi­nett oh­ne die VVD.

Rechts­po­pu­list Geert Wil­ders (PVV, 20) will als zweit­stärks­te Kraft eben­falls mit­re­gie­ren und denkt an ei­ne Kom­bi­na­ti­on aus VVD, CDA, der Se­nio­ren­par­tei 50Plus (4), der or­tho­dox-cal­vi­nis­ti­schen SGP (3) so­wie dem eu­ro­pa­kri­ti­schen „Fo­rum für De­mo­kra­tie“(FvD, 2). Bis auf 50Plus will je­doch nie­mand mit Wil­ders zu­sam­men­ar­bei­ten.

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