Der Hand­ball trau­ert um Wal­traud Kretz­sch­mar

Rheinische Post - - SPORT -

BER­LIN (dpa) Wal­traud Kretz­sch­mar ist tot. Die 217-ma­li­ge DDR-Aus­wahl­spie­le­rin starb am 7. Fe­bru­ar, we­ni­ge Tage nach ih­rem 70. Ge­burts­tag. „Was Trau­del mit dem Ball konn­te, war Wahn­sinn, wie von ei­nem an­de­ren Stern“, sag­te Ex-Na­tio­nal­spie­le­rin Kers­tin Mühl­ner der „Leip­zi­ger Volks­zei­tung“.

Die ge­bür­ti­ge Bran­den­bur­ge­rin, Mut­ter von Hand­ball­star Ste­fan Kretz­sch­mar, galt in den 1970er Jah­ren als er­folg­reichs­te Hand­bal­le­rin der Welt. Sie wur­de Welt­meis­te­rin 1971, 1975, 1978), hol­te mit dem SC Leip­zig zwei­mal den Eu­ro­pa­cup der Lan­des­meis­ter (heu­te Cham­pi­ons Le­ague) und wur­de zehn­mal DDRMeis­ter. Seit 1971 war Wal­traud mit Pe­ter Kretz­sch­mar, eben­falls ein er­folg­rei­cher Hand­bal­ler, ver­hei­ra­tet. Der heu­te 85-Jäh­ri­ge trai­nier­te von 1974 bis 1986 die DDR-Aus­wahl der Frau­en und zu­vor den SC Leip­zig. Dort lern­ten sich bei­de, die von 1994 bisEn­de 2003 ei­ne Ver­eins­Gast­stät­te in Ber­lin-Lich­ten­berg be­trie­ben, ken­nen.

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