DJ Ko­ze macht es ein­fach bes­ser

Rieser Nachrichten - - Feuilleton -

Paul Kalk­bren­ner ist der Mann für die Mas­sen, DJ Ko­ze ist der Mann fürs Be­son­de­re. Der Ham­bur­ger, be­kannt auch als Mit­glied von In­ter­na­tio­nal Po­ny, setzt auf sei­nen Plat­ten der Mo­no­to­nie des Hou­seDance­floors psy­che­de­li­sche Ver­spielt­heit ent­ge­gen – und lie­fert trotz­dem Hits. „Knock Knock“, sein ers­tes Al­bum seit fünf Jah­ren, un­ter­streicht den Sta­tus des Mitt­vier­zi­gers in der Sze­ne: Von ihm er­war­tet man das Ver­dreh­te. In den ru­hi­gen Mo­men­ten er­in­nert das an Hip­pieAm­bi­ent oder den Hip-Hop der 90er, wo­bei so­gar Rap­per Speech von der bei­na­he ver­ges­se­nen US-Band Ar­rested De­ve­lop­ment ei­nen Auf­tritt be­kommt. Über­haupt, die Gäs­te: Ko­ze ar­bei­te­te un­ter an­de­rem mit Rói­sin Mur­phy, Kurt Wa­gner (Lambchop) und So­phia Ken­ne­dy zu­sam­men, wo­bei die­se im­mer Be­glei­ter, nie PR-Bo­nus sind. Und mit „Pick Up“hat er ganz ne­ben­bei den po­ten­zi­el­len Dis­co-Hou­se-Hit für den Som­mer ge­schaf­fen. Ein her­aus­ra­gen­des Al­bum. ★★★★★

DJ Ko­ze: Knock Knock (Pam­pa/Rough Tr.)

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