Wie die Rö­mer ge­mes­sen ha­ben

Auch in der An­ti­ke gab es schon Prä­zi­si­on. Aber vom De­zi­mal­sys­tem war noch kei­ne Spur zu se­hen.

Rundschau für den Schwäbischen Wald – Der Kocherbote - - RUNDSCHAU REGIONAL -

Main­hardt. Ge­org Ze­ma­n­ek aus Schwä­bisch Gmünd re­fe­riert am Mitt­woch, 20. Ju­ni, um 19 Uhr im Rö­mer­mu­se­um über das The­ma „Wie­gen und Mes­sen im an­ti­ken Rom“. Die rö­mi­sche An­ti­ke hat­te durch­aus ein­heit­li­che Ma­ße und Ge­wich­te, al­ler­dings mit dem da­ma­li­gen Ver­ständ­nis von Phy­sik und Na­tur, das Ge­org V. Ze­ma­n­ek, Li­mes-Ci­ce­ro­ne und Do­zent an der Hoch­schu­le Aa­len, sei­nen Zu­hö­rern mit an­schau­li­chen Bei­spie­len ver­mit­teln will. Statt des De­zi­mal­sys­tems war in der An­ti­ke oft ein Zwöl­fer­sys­tem in Ge­brauch. Der Vor­trag dau­ert et­wa ei­ne St­un­de.

„Vie­le ver­schie­de­ne Einflüsse und Bau­her­ren prä­gen das Bild des an­ti­ken Rom. Die Etrus­ker und Grie­chen brin­gen ih­re Kul­tur, Bau­kunst und Phi­lo­so­phie in die Stadt am Ti­ber, die un­ter­wor­fe­nen Ter­ri­to­ri­en den not­wen­di­gen Tri­but, mit dem die Stadt fi­nan­ziert wird“, so die Au­to­rin Bär­bel Hei­den­reich in der ARD-Fern­seh­sen­dung Pla­net Wis­sen.

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