Mad­sen im Ge­fäng­nis ver­prü­gelt

Südwest Presse (Metzinger Uracher Volksblatt / Der Ermstalbote) - - Blick In Die Welt -

Ko­pen­ha­gen. Der dä­ni­sche U-boot-mör­der Pe­ter Mad­sen (47) ist im Ge­fäng­nis an­ge­grif­fen wor­den, fast ge­nau ein Jahr, nach­dem er ei­ne Jour­na­lis­tin in sei­nem U-boot er­mor­det hat. Es ge­he ihm den Um­stän­den ent­spre­chend gut, be­rich­te­te sei­ne An­wäl­tin. Die Po­li­zei be­stä­tig­te bloß ei­nen Vor­fall zwi­schen ei­nem 18- und ei­nem 47-jäh­ri­gen Ge­fan­ge­nen. Nach ei­nem Schlag ins Ge­sicht sei der 47-Jäh­ri­ge im Kran­ken­haus be­han­delt wor­den.

Am 10. Au­gust 2017 hat­te Mad­sen in sei­nem selbst­ge­bau­ten U-boot die schwe­di­sche Jour­na­lis­tin Kim Wall er­mor­det. Er fol- ter­te sie, zer­stü­ckel­te ih­re Lei­che und warf sie über Bord. Im April wur­de er da­für zu le­bens­lan­ger Haft ver­ur­teilt. Mad­sen will die Dau­er sei­ner Haft­stra­fe je­doch an­fech­ten, die Be­ru­fungs­ver­hand­lung be­ginnt im Sep­tem­ber. Mad­sens An­wäl­tin sag­te der Zei­tung „B.T.“, sie ha­be be­an­tragt, dass ihr Kli­ent aus dem Ge­fäng­nis Stor­strøm in ein an­de­res Ge­fäng­nis ver­legt wer­de. Ob das da­mit zu tun hat, wie Mad­sen von sei­nen Mit­ge­fan­ge­nen be­han­delt wird, sag­te sie nicht. dpa

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