Ka­rao­ke ist ein Muss

Südwest Presse (Ulm) - - Blick In Die Welt -

Chi­nas Haupt­stadt Pe­king ist längst kein grau­er Mo­loch mehr wie einst un­ter Mao. Das Nacht­le­ben ist bunt und schrill. Zum Aus­ge­hen bie­ten sich die Ge­gend um den Trom­mel­turm an (Ho­u­hai), die be­lieb­te Bar-street in San­li­tun, das Vier­tel rund um die U-bahn­sta­ti­on Wu­daok­ou, das we­gen der Nä­he zu den gro­ßen Pe­kin­ger Unis be­son­ders häu­fig von Stu­den­ten fre­quen­tiert wird.

Wer Spaß auf chi­ne­si­sche Art ha­ben will, für den ist Ka­rao­ke, oft KTV, ge­nannt, ein Muss. Es geht nicht dar­um, be­son­ders gut zu sin­gen, son­dern ein­fach um Spaß. Und doch ist man so man­ches Mal ver­wun­dert, wie gut selbst we­nig showaf­fi­ne Chi­ne­sin­nen und Chi­ne­sen sin­gen, wenn sie erst mal ein Mi­kro­fon in der Hand hal­ten.

Auf der West­sei­te

des Ar­bei­ter­sta­di­ons in der Nä­he von San­li­tun be­fin­det sich ei­ne gro­ße KTV-BAR na­mens Kāi­xīn Yìbăi . Es gibt ver­schie­den gro­ße Pri­vat­räu­me, ab­hän­gig von der Gäs­te­an­zahl. Der kleins­te ist für ein bis drei Leu­te, der größ­te für mehr als zehn. lee

Viel los: die Pe­kin­ger San­li­tun-stra­ße.

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