Kin­der­vor­sor­ge mit amt­li­chem Nach­weis

Saarbruecker Zeitung - - Anzeigen-sonderveroffentlichhung -

Ge­ra­de bei Kin­dern ist Vor­sor­ge das A und O ei­ner ge­sun­den Ent­wick­lung. Ob die­se dann auch tat­säch­lich nor­mal ver­läuft, kann nur ein er­fah­re­ner Kin­der- und Ju­gen­d­arzt be­ur­tei­len. Des­halb müs­sen El­tern ih­re Kin­der re­gel­mä­ßig zu Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen vor­stel­len. Wird das neu­ge­bo­re­ne Kind aus der Kli­nik ent­las­sen, be­kommt die Mut­ter ein gel­bes Kin­der-Un­ter­su­chungs­heft aus­ge­hän­digt. In die­sem Heft wer­den al­le Un­ter­su­chungs­er­geb­nis­se ein­ge­tra­gen. Das Vor­sor­ge­heft muss sorg­fäl­tig auf­be­wahrt und bei je­der Vor­sor­ge­un­ter­su­chung dem Kin­der- und Ju­gen­d­arzt vor­ge­legt wer­den. Ne­ben dem gel­ben Vor­sor­ge­heft be­kom­men El­tern noch ein grü­nes Check­heft für zu­sätz­li­che Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen, die der Be­rufs­ver­band der Kin­der- und Ju­gend­ärz­te (BVKJ) emp­fiehlt.

Er­stat­tung

Für Kin­der sind von der Ge­burt bis zum 18. Le­bens­jahr bis­her 11 Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen kos­ten­los: U1 bis U9 im gel­ben Vor­sor­ge­heft und au­ßer­halb des Hef­tes J1 (auf ei­nem ge­son­der­ten Do­ku­men­ta­ti­ons­bo­gen). Zu­sätz­li­che drei Ge­sund­heits­checks (grü­nes Check­heft) emp­fiehlt der Be­rufs­ver­band der Kin­der- und Ju­gend­ärz­te: U10, U11 und J2, doch die­se er­stat­ten noch nicht al­le Kran­ken­kas­sen.

Mel­de­pflicht

Die meis­ten Län­der ha­ben für die Mehr­zahl der Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen ei­ne Mel­de­pflicht ein­ge­führt, das heißt, die Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen sind ver­pflich­tend, und ver­säum­te Ter­mi­ne wer­den an­ge­mahnt.

Da das gel­be Vor­sor­ge­heft seit sei­ner Ent­ste­hung in den Sieb­zi­ger­jah­ren kaum über­ar­bei­tet wur­de, feh­len dar­in noch ei­ni­ge Vor­sor­ge­un­ter­su­chung. Zum Bei­spiel die vom Be­rufs­ver­band für Kin­der- und Ju­gend­ärz­te emp­foh­le­nen Un­ter­su­chun­gen (U10, U11 und J2). Die voll­stän­di­ge Ak­tua­li­sie­rung des Hef­tes wird noch lan­ge Zeit in An­spruch neh­men, des­halb wird die J1 in ei­nem ge­son­der­ten Do­ku­men­ta­ti­ons­bo­gen er­fasst. Für die zu­sätz­lich emp­foh­le­nen Un­ter­su­chun­gen gibt es ein grü­nes Check­heft. In die­sem Check­heft ist meist auch noch die er­wei­ter­te U7a auf­ge­führt (um­fang­rei­che­re Un­ter­su­chung als die von den Kas­sen er­stat­te­te U7a). Üb­ri­gens: Fal­len au­ßer­halb der üb­li­chen Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen Be­son­der­hei­ten bei ei­nem Kind auf, soll­ten El­tern un­be­dingt ei­nen Kin­der- und Ju­gen­d­arzt auf­su­chen oder in aku­ten Fäl­len ei­nen Not­arzt alar­mie­ren.

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