Hilf­rei­che Tipps und Haus­mit­tel ge­gen ein Hä­mor­rhoi­den-Lei­den

Saarbruecker Zeitung - - Anzeigen-sonderveroffentlichhung -

Vie­le Men­schen, die an ei­nem Hä­mor­rhoi­den-Lei­den er­krankt sind, mei­den aus Scham meist den Arzt­be­such. Vie­le ver­su­chen mit al­ten Haus­mit­teln, der Er­kran­kung Herr zu wer­den. Und mit ei­ni­gen Tricks und Knif­fen, kann man auch schon ei­ni­ges er­rei­chen. Den Prok­to­lo­gen soll­te man aber den­noch auf­su­chen. Hier stel­len wir Tees und an­de­re Ge­trän­ke vor, die Lin­de­rung ver­spre­chen. So et­wa ei­ne Mi­schung aus Ka­mil­le und St­ein­klee (in glei­cher Men­ge). Über­gos­sen mit hei­ßen Was­ser, er­gibt das ei­nen hilf­rei­chen Tee. Ein Ess­löf­fel wird mit 250 ml Was­ser an­ge­rei­chert. Der Tee muss 10 Mi­nu­ten zie­hen. Es wird emp­foh­len täg­lich 3 Tas­sen da­von ein­zu­neh­men. Auch ein Sitz­bad in die­sem Tee ist lin­dernd und wohl­tu­end. Ka­mil­le be­ru­higt und St­ein­klee hat hei­len­de Aus­wir­kun­gen.

Ein Tee aus glei­chen Tei­len Kö­nigs­ker­ze, Ma­ri­en­dis­tel, Ka­mil­le, Kas­ta­ni­en­blü­ten, Schaf­gar­be und Jo­han­nis­kraut kann mor­gens und abends in ge­rin- ger Men­ge 200 - 250 ml ein­ge­nom­men wer­den.

Eben­falls wirk­sam soll es sein, Taub­nes­sel auf­zu­ko­chen und et­wa 6 Mi­nu­ten zie­hen zu las­sen. Da­von soll­te man 2 Tas­sen pro Tag trin­ken. Au­ßer­dem soll­te man bei ei­nem Hä­mor­rhoi­den-Lei­den täg­lich viel Was­ser und eben­falls täg­lich 250 Mil­li­li­ter na­tur­trü­ben Ap­fel­saft oder Ap­fel­most trin­ken.

Wich­tig ist auch ei­ne Um­stel­lung der Er­näh­rung. Ei­ne bal­last­stoff­rei­che Kost gilt als emp­feh­lens­wert.

Hy­gie­ne und Kör­per­pfle­ge

Den Gang zur Toi­let­te soll­te man in al­ler Ru­he be­strei­ten und nichts durch hef­ti­ges Pres­sen er­zwin­gen. Ein Sitz­bad mit Ei­chen­rin­den­ex­trakt mit an­schlie­ßen­der Kom­pres­se ist wohl­tu­end. Den Ex­trakt gibt es üb­ri­gens in der Apo­the­ke.

Nach dem Stuhl­gang soll­te mehr­la­gi­ges Toi­let­ten­pa­pier ver­wen­det wer­den. Ei­ne Nach­rei­ni­gung mit lau­war­mem Was­ser, bei­spiels­wei­se in ei- nem Bi­det, wird von vie­len Ärz­ten emp­foh­len. Ei­ne Rei­ni­gung mit Feucht­tü­chern soll­te man da­ge­gen ver­mei­den.

Wirk­sa­me Sal­ben

Wer St­ein­klee­blü­ten in ein Glas mit Oli­ven­öl gibt und die­ses et­wa 7 Wo­chen lang in der Son­ne ste­hen lässt, er­hält so ei­nen „Bal­sam“, mit dem die Haut um den Af­ter ein­ge­rie­ben wird. Auch ei­ne Mi­schung aus Ho­nig und Rin­gel­blu­men­sal­be (glei­ches Ver­hält­nis) kann auf­ge­stri­chen wer­den. Ge­gen das Näs­sen und ge­gen Ent­zün­dun­gen kann das Blatt des Ham­ma­me­lis­baums wir­ken. Es gibt so­wohl Sal­ben, als auch Zäpf­chen auf die­ser Ba­sis.

Aus­flü­ge in ho­he Hö­hen soll­ten ver­mie­den wer­den, eben­so Sport­ar­ten, die den Be­cken­mus­kel be­las­ten. Schwim­men wird aber emp­foh­len. Ob die­se Re­zep­tu­ren tat­säch­lich hel­fen, muss je­der Pa­ti­ent selbst an sich tes­ten. Ei­nes ist je­den­falls si­cher: Ei­ne Hei­lung ver­spricht nur der Be­such beim Fach­arzt.

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