Drei­jäh­ri­ger Jun­ge in To­ron­to nach nächt­li­cher Wan­de­rung er­fro­ren

Saarbruecker Zeitung - - Panorama -

Washington. Ein tra­gi­sches En­de hat die nächt­li­che Wan­de­rung ei­nes klei­nen Jun­gen in To­ron­to ge­nom­men: Der drei­jäh­ri­ge Eli­jah Mar­sh er­fror bei Au­ßen­tem­pe­ra­tu­ren von bis zu mi­nus 20 Grad Cel­si­us, nach­dem er of­fen­sicht­lich un­be­merkt von sei­ner Fa­mi­lie das Haus ver­las­sen hat­te. Ei­ne Über­wa­chungs­ka­me­ra film­te das Kind, wie es ge­gen 4.20 Uhr in der Nacht zum Don­ners­tag das Wohn­haus sei­ner Groß­mut­ter ver­ließ – be­klei­det nur mit ei­ner Win­del, ei­nem T-Shirt und Schu- hen. Erst am nächs­ten Mor­gen mel­de­ten die Ver­wand­ten den Klei­nen als ver­misst und lös­ten ei­ne hek­ti­sche Su­che in der ver­schnei­ten ka­na­di­schen Me­tro­po­le aus. Hun­der­te Po­li­zis­ten und Frei­wil­li­ge fahn­de­ten nach Eli­jah. Der Jun­ge wur­de schließ­lich im Schnee vor ei­nem Haus ge­fun­den, ei­ni­ge hun­dert Me­ter ent­fernt. Er wur­de ins Kran­ken­haus ge­bracht, wo er starb. Eli­jah sei Me­dien­be­rich­ten zu­fol­ge den Weg zu sei­nem Kin­der­gar­ten ge­lau­fen. afp

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