Lin­ke: Britz-Vor­schlag „nicht ziel­füh­rend“

Saarbruecker Zeitung - - Landespolitik / Region -

Saar­brü­cken. Den Vor­schlag der Saar­brü­cker Ober­bür­ger­meis­te­rin Char­lot­te Britz (SPD), das Ehe­gat­ten-Split­ting für kin­der­lo­se Paa­re ab­zu­schaf­fen und die Ar­mut Al­lein­er­zie­hen­der zu be­kämp­fen, hält die Links­frak­ti­on im Land­tag für „ver­kürzt und nicht ziel­füh­rend“. „Wer zu Nied­rigst­löh­nen be­schäf­tigt ist, meh­re­re Mi­ni­jobs un­ter ei­nen Hut be­kom­men muss oder gar kei­ne Ar­beit fin­det und auf Hartz IV an­ge­wie­sen ist, hät­te durch den Steu­er­vor­schlag von Frau Britz nicht ei­nen Cent mehr zur Ver­fü­gung“, sag­te die so­zi­al­po­li­ti­sche Spre­che­rin Hei­ke Kug­ler. Dies sei­en häu­fig Al­lein­er­zie­hen­de. Nö­tig sei­en viel­mehr ei­ne ge­rech­te­re Steu­er­po­li­tik, ar­muts­fes­te Löh­ne, ein Ver­bot von Leih­ar­beit so­wie ein wirk­sa­mes Vor­ge­hen ge­gen den Miss­brauch von Werk­ver­trä­gen. red

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