Pri­vat-Mi­ni­jobs fül­len die Staats­kas­se

Saarbruecker Zeitung - - Wirtschaft -

Köln/Saar­brü­cken. Sie ar­bei­ten als Putz­frau­en, Haus­halts­hil­fen, Ba­by­sit­ter oder Gärt­ner – Mi­ni­job­ber in Pri­vat­haus­hal­ten. Und steu­ern ei­nen kräf­ti­gen Bei­trag zur Wirt­schafts­leis­tung bei: „Haus­halts­hil­fen er­brin­gen ei­nen be­acht­li­chen Bei­trag für den Wirt­schafts­stand­ort“, sagt Erik Thom­sen, Lei­ter der Mi­ni­job­Zen­tra­le in Essen. 644 Mil­lio­nen Eu­ro er­wirt­schaf­ten die Mi­ni­Job­ber in Pri­vat­haus­hal­ten jähr­lich – und zah­len da­bei über 100 Mil­lio­nen Eu­ro an Steu­ern und So­zi­al­ab­ga­ben, be­rech­ne­te das In­sti­tut der deut­schen Wirt- schaft (IW) im Auf­trag der Mi­ni­job-Zen­tra­le.

Auch im Saar­land tra­gen die pri­va­ten Mi­ni-Job­ber mit 8,6 Mil­lio­nen Eu­ro Wert­schöp­fung und um­ge­rech­net 1,3 Mil­lio­nen Eu­ro an Steu­ern und So­zi­al­ab­ga­ben ei­nen Gut­teil zur Wirt­schafts­leis­tung bei. Den Lö­wen­an­teil er­brin­gen Saar­län­de­rin­nen: Sie er­wirt­schaf­ten 7,9 Mil­lio­nen Eu­ro, Män­ner nur knapp 700 000 Eu­ro. Mehr als die Hälf­te der Mi­ni-Job­ber ver­dient im Durch­schnitt we­ni­ger als 150 Eu­ro pro Mo­nat, zeigt ei­ne Auf­stel­lung der Mi­ni­job-Zen­tra­le. jwo

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