„Lang­fris­tig hilft uns die De­bat­te über Hirn­tod“

Saarbruecker Zeitung - - Themen Des Tages -

Der Lei­ter des Trans­plan­ta­ti­ons­zen­trums am Uni-Kli­ni­kum Hom­burg, Pro­fes­sor Ur­ban Ses­ter, be­grüßt die De­bat­te über den Hirn­tod, auch wenn er ei­nen Rück­gang der Spen­der­zah­len fürch­tet. Mit ihm sprach SZ-Re­dak­teu­rin Stefanie Marsch.

Der Ethik­rat hat sich mit der Fra­ge be­schäf­tigt, ob der Hirn­tod ein si­che­res Zei­chen für den Tod ei­nes Men­schen ist. Am En­de stan­den un­ter­schied­li­che Auf­fas­sun­gen. Wie ste­hen Sie als Trans­plan­ta­ti­ons­me­di­zi­ner zu der De­bat­te? Ses­ter: Ich freue mich, dass sich der Ethik­rat des The­mas an­ge­nom­men hat. Es zeigt, dass da­mit nicht leicht­fer­tig um­ge­gan­gen wird. Au­ßer­dem trägt es da­zu bei, ei­ne Dis­kus­si­on, die im­mer sehr emo­ti­ons­be­la­den sein muss, weil es um Le­ben und Tod geht, zu ver­sach­li­chen.

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