Be­reit­schafts­dienst ver­hin­dert Not­la­ge

Saarbruecker Zeitung - - Standpunkt -

Zum Ar­ti­kel „Kli­ni­ken kla­gen: Not­auf­nah­me oft über­for­dert“(Aus­ga­be vom 18. Fe­bru­ar)

In Deutsch­land er­le­ben struk­tur­schwa­che Re­gio­nen ei­nen ech­ten Haus­ärz­te­man­gel, so dass dort Kli­ni­ken in die am­bu­lan­te Not­fall­ver­sor­gung ein­ge­bun­den wer­den müs­sen. Die Po­li­tik muss dort An­rei­ze schaf­fen, da­mit wie­der mehr Ärz­te aufs Land ge­hen. Sol­che Ver­hält­nis­se herr­schen aber nicht im Saar­land! Es gibt flä­chen­de­ckend Be­reit­schafts­dienst­pra­xen, die an Wo­che­n­en­den im Jahr rund 75 000 Pa­ti­en­ten ver­sor­gen, da­zu kom­men noch bis 40 000 Pa­ti­en­ten durch den Be­reit­schafts­dienst wäh­rend der Wo­che, der über die Ruf­num­mer 11 61 17 ei­nen pa­ti­en­ten­na­hen Not­dienst ge­währ­leis­tet. Und Kli­ni­ken soll­ten klar er­kenn­bar am­bu­lan­te Fäl­le dort­hin ver­wei­sen. Ste­fan Bal­las, Saar­brü­cken

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