„Minsk muss um­ge­setzt wer­den“

Au­ßen­mi­nis­ter for­dern Ein­hal­tung der Waf­fen­ru­he in der Ost­ukrai­ne

Saarbruecker Zeitung - - Politik -

Paris. Die Au­ßen­mi­nis­ter Frank­reichs, Deutsch­lands, der Ukrai­ne und Russ­lands ha­ben ei­ne „strik­te Um­set­zung“des Mins­ker Ab­kom­mens ver­langt. Nach ei­nem Tref­fen in Paris for­der­ten die Mi­nis­ter ges­tern, dass die ver­ein­bar­te Waf­fen­ru­he in der Ost­ukrai­ne ein­ge­hal­ten und schwe­re Waf­fen ab­ge­zo­gen wer­den müss­ten. Zu­dem spra­chen sie sich für ei­ne Ver­län­ge­rung der OSZE- Mis­si­on aus. Bun­des­au­ßen­mi­nis­ter Frank-Walter St­ein­mei­er (SPD) warn­te die Re­bel­len vor ei­ner Of­fen­si­ve auf Ma­ri­u­pol. Wei­ter sag­te St­ein­mei­er, die La­ge in der Ost­ukrai­ne blei­be „höchst fra­gil“. Es ha­be zwar ei­ne „Re­du­zie­rung der Ge­walt“in den ver­gan­ge­nen Ta­gen ge­ge­ben. Aber es ge­be „un­ver­än­dert zahl­rei­che Ver­let­zun­gen des Waf­fen­still­stan­des“, da­her dro­he sich die La- ge „auch sehr schnell wie­der ge­walt­för­mig“zu ent­wi­ckeln. St­ein­mei­er be­dau­er­te zu­dem, dass es zwi­schen den Kon­flikt­par­tei­en „völ­lig“an Ver­trau­en feh­le. afp

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