Bund will För­de­rung von Ökostrom um­stel­len – Kri­tik aus dem Saar­land

Saarbruecker Zeitung - - WIRTSCHAFT -

Berlin/Saar­brü­cken. Die Ko­ali­ti­on geht die Ab­kehr vom bis­he­ri­gen, mil­li­ar­den­schwe­ren För­der­mo­dell für Ökostrom an. Das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um leg­te Eck­punk­te für die ab 2017 ge­plan­te Um­stel­lung der För­der­sys­te­me für er­neu­er­ba­re Ener­gi­en vor. Spä­tes­tens dann soll über Aus­schrei­bun­gen die Hö­he der fi­nan­zi­el­len För­de­rung er­mit­telt wer­den. Statt fes­ter Ver­gü­tung des er­zeug­ten Stroms wird die För­de­rung dann im Wett­be­werb er­mit­telt, und der güns­tigs­te An­bie­ter soll den Zu­schlag er­hal­ten. Ziel ist, die Ver­brau­cher im Zu­ge der Ener­gie­wen­de beim Strom­preis zu ent­las­ten. Die Aus­schrei­bun­gen sol­len je nach Tech­no­lo­gie – Wind­kraft an Land, auf See und grö­ße­re Pho­to­vol­ta­ik – ge­stal­tet wer­den. Bei klei­ne­ren An­la­gen bleibt es bei der Fest­ver­gü­tung.

Saar-Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Anke Rehlin­ger (SPD) kri­ti­sier­te die

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