Da­mit auch ar­me Kin­der ei­nen Ran­zen be­kom­men

Saar­brü­cker spen­den 60 Schul­ta­schen an Kin­der­schutz­bund

Saarbruecker Zeitung - - LOKALES - Von SZ-Mit­ar­bei­ter Frank Bredel

Die Orts­grup­pe des Kin­der­schutz­bun­des freut sich über die Groß­zü­gig­keit vie­le Saar­brü­cker. Sie spen­de­ten ge­brauch­te Schul­ran­zen. Die wer­den an ar­me Fa­mi­li­en und Flücht­lings­kin­der ab­ge­ge­ben.

Saar­brü­cken. 60 al­te Schul­ran­zen lan­den in Saar­brü­cken we­der bei E-Bay noch auf dem Müll. Sie wur­den bei der Saar­brü­cker Orts­grup­pe des Kin­der­schutz­bun­des am Schloss­berg ab­ge­ge­ben. Sie wer­den an be­dürf­ti­ge Kin­der aus ar­men Fa­mi­li­en oder an Flücht­lings­kin­der ab­ge­ge­ben, die sonst kein Geld hät­ten, sich ei­nen ei- ge­nen Schul­ran­zen zu kau­fen. „Wir ha­ben die Schu­len auf­ge­for­dert, uns Fa­mi­li­en zu nen­nen, die ei­ne För­de­rung ge­brau­chen kön­nen“, sag­te St­ef­fi Gins­bach vom Vor­stand des Kin­der­schutz­bunds. Da­mit sei der di­rek­te Kon­takt und die Be­dürf­tig­keits­prü­fung si­cher­ge­stellt, zu­mal der Kin­der­schutz­bund oh­ne­hin in den Schu­len ak­tiv sei, weil er bei­spiels­wei­se für Mi­gran­ten­kin­der Le­se­pa­ten stel­le, die eh­ren­amt­lich mit den Kin­dern aus an­de­ren Kul­tu­ren das Le­sen und die deut­sche Spra­che üben wür­den.

Vor sechs Wo­chen hat­te der Kin­der­schutz­bund aus die­ser Ar­beit her­aus erst­mals die Idee, al­te Schul­ran­zen zu sam- meln und ist von der Re­so­nanz über­wäl­tigt. Die ab­ge­ge­be­nen Ran­zen sind hoch­wer­tig, meist Mar­ken­wa­re von bes­ter Qua­li­tät. „Ein Spen­der hat so­gar ei­nen neu­en Ran­zen ge­kauft, an­de­re ha­ben die Gr­und­aus­rüs­tung für die Klas­se 1 gleich noch mit da­zu­ge­packt“, be­rich­tet Gins­bach.

Am ver­gan­ge­nen Frei­tag soll­te die Ak­ti­on en­den, die wur­de nun noch um ei­ne Wo­che ver­län­gert. Da­her kann man ge­gen­über der Schloss­kir­che auch noch in der ers­ten Au­gus­two­che Ran­zen ab­ge­ben. Die Ge­schäfts­stel­le des Kin­der­schutz­bun­des ist ge­öff­net mon­tags bis frei­tags von 10 bis 12 Uhr, so­wie mon­tags und don­ners­tags von 15 bis 17 Uhr.

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