„Es Chris­ta“und „uus Chris­ta“grü­ßen sich

Saarbruecker Zeitung - - STANDPUNKT -

Zum Ar­ti­kel über Sprach­for­schung „War­um es Hil­de säch­lich ist“(SZ-Aus­ga­be vom 3. Au­gust)

End­lich wer­den auch mal die wirk­lich wich­ti­gen Din­ge er­forscht, das freut mich über die Ma­ßen. Aber liegt denn nicht ei­gent­lich der Grund für die „säch­li­che“Be­zeich­nung von Frau­en dar­in, dass es schließ­lich auch „das“Mäd­chen heißt? In­so­fern soll­te sich doch kei­ne Frau dar­über är­gern, wenn sie als weib­li­ches We­sen mit „es“oder „et“an­ge­spro­chen wird. In un­se­rer Fa­mi­lie gibt es noch ei­ne saar­län­di­sche Na­mens­va­ri­an­te. Auch wenn nicht al­le den glei­chen Vor­na­men ha­ben, so tra­gen ja doch al­le (Groß-)Fa­mi­li­en­mit­glie­der den glei­chen „Nach­na­men“. Da­mit ganz klar ist, wer ge­meint ist, heißt es bei uns oft „Uus Chris­ta“be­zie­hungs­wei­se „Uu­ser Alois“. Vio­la Stras, Le­bach

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