Der Hip-Hop-Meis­ter lie­fert nach

„Adri­an Younge Pres­ents Twel­ve Re­a­sons To Die II“von Ghost­face Kil­lah – Ei­ne mu­si­ka­li­sche Ma­fia-Sa­ga

Saarbruecker Zeitung - - TREFF.REGION -

Eins vor­weg: Es war ein Ar­muts­zeug­nis, dass die HipHop-All Star-Trup­pe WuTang Clan auf dem dies­jäh­ri­gen lu­xem­bur­gi­schen Ro­ckA-Field-Fes­ti­val oh­ne ih­re pro­mi­nen­tes­ten Mit­glie­der RZA, Me­thod Man und Ghost­face Kil­lah auf­trat. Was sie ge­rit­ten hat­te, bleibt ein Rät­sel.

Viel­leicht hat­ten be­sag­te Her­ren zu viel mit ei­ge­nen Pro­jek­ten zu tun. Ghost­face Kil­lah bei­spiels­wei­se ver­öf­fent­lich­te gera­de ein wei­te- res So­lo­al­bum – das zwei­te in­ner­halb von acht Mo­na­ten. Nicht mit ein­ge­rech­net ist das ge­mein­sam mit der ka­na­di­schen In­stru­men­tal­Jazz/Hip-Hop-Band Ba­dBa­dNo­tGood ein­ge­spiel­te Al­bum „Sour Soul“vom Fe­bru­ar die­ses Jah­res.

Für „Adri­an Younge Pres­ents Twel­ve Re­a­sons To Die II“(Li­ne­ar Labs/Groo­ve Attack) konn­te sich Ghost­face Kil­lah die Un­ter­stüt­zung der Wu-Tan­gMit­glie­der RZA und Rae­kwon so­wie der Rap­per Ly­rics Born und Vin­ce Stap­les und des Soul­sän­gers Bil­al si­chern. Das Al­bum greift die Kri­mi-Hor­ror­Ge­schich­te des 2013 ver­öf­fent­lich­ten ers­ten Teils auf. Dies­mal muss sich die New Yor­ker Ma­fia­f­a­mi­lie De Lu­ca ge­gen neue Kon­kur­renz weh­ren, de­ren Kopf der Gangs­ter Les­ter Ka­ne (Rae­kwon) ist.

Pro­du­zent war er­neut Adri­an Younge, der hier­für Soul-Sam­ples aus den 1970er Jah­ren mit Hip-HopBeats auf­pepp­te und so ci­ne­as­ti­sche, düs­te­re und psy­che­de­li­sche Klän­ge er­schuf, die die Grund­la­ge für die Wort­du­el­le der Vo­ka­lis­ten bil­de­ten. kfb

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