SPD will mehr Ar­beits­mög­lich­kei­ten für Men­schen vom Bal­kan

Saarbruecker Zeitung - - POLITIK -

Berlin. Die SPD will die Ar­beits­mög­lich­kei­ten für Men­schen vom West­bal­kan aus­wei­ten und so die Zahl der Asyl­be­wer­ber von dort ein­däm­men. Men­schen aus der Re­gi­on sol­len dem­nach ein Ar­beits­vi­sum für Deutsch­land be­kom­men kön­nen, wenn sie ei­nen Ar­beits­ver­trag vor­wei­sen, der ei­ne Be­zah­lung nach Min­dest­lohn be­inhal­tet. Das ver­ein­bar­te die Par­tei­spit­ze mit den SPD-Mi­nis­ter­prä­si­den­ten, wie ges­tern be­kannt wur­de. Die Be­tei­lig­ten ver­stän­dig­ten sich dem­nach be­reits am Mon­tag auf ein Pa­pier mit dem Ti­tel „Eck­punk­te so­zi­al­de­mo­kra­ti­scher Flücht­lings­po­li­tik“. Dar­in spricht sich die SPD au­ßer­dem da­für aus, ne­ben Ser­bi­en, Ma­ze­do­ni­en und Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na auch die üb­ri­gen Staa­ten des West­bal­kans als „si­che­re Her­kunfts­län­der“ein­zu­stu­fen. Ziel ist es, Asyl­be­wer­ber aus die­sen Län­dern ein­fa­cher zu­rück­schi­cken zu kön­nen. Die Uni­on for­dert das. Die SPD hat­te dies lan­ge kri­tisch ge­se­hen. dpa

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