Ei­ne ge­frag­te Darstel­le­rin

Dia­ne Kru­ger hat sich in Eu­ro­pa und den USA als Star-Schau­spie­le­rin eta­bliert

Saarbruecker Zeitung - - FERNSEHEN -

In die­sem Jahr wird sie in der Ju­ry des Film­fes­ti­vals von Ve­ne­dig sit­zen. Ein wei­te­rer Be­leg da­für, dass Dia­ne Kru­ger sich höchs­te in­ter­na­tio­na­le Wert­schät­zung er­spielt hat. Ihr Ta­lent zeigt sie heu­te in „See­len“auf Pro7.

Los An­ge­les. „Ich kann mir nicht vor­stel­len, in ei­nem El­fen­bein­turm zu le­ben und nicht mehr zu wis­sen, wo ich her­kom­me“, sag­te Dia­ne Kru­ger in ei­nem In­ter­view. Tat­säch­lich hat sich die 1976 als Dia­ne Heid­krü­ger in Nie­der­sach­sen ge­bo­re­ne Schau­spie­le­rin viel von ih­rer Bo­den­stän­dig­keit be­wahrt. Den Be­griff „Hei­mat“ver­bin­det sie heu­te den­noch mit drei Na­tio­nen. Zum ei­nen mit ih­rem Ge­burts­land Deutsch­land, dann mit Frank­reich und den USA, je­nen bei­den Län­dern in de­nen sie haupt­säch­lich lebt und ar­bei­tet. Sie selbst be­schreibt ihr Hei­mat­ge­fühl so: „Für mich per­sön­lich ist zu Hau­se viel­leicht ein Flug­zeug zwi­schen Eu­ro­pa und Ame­ri­ka, die Brü­cke, wenn man so will, zwi­schen Frank­reich und den USA“.

Be­vor sie ihr dar­stel­le­ri­sches Ta­lent in dieWelt hin­aus führ­te, ver­ding­te sich Kru­ger ne­ben der Schu­le als Bal­lett­tän­ze­rin. Be­reits im Al­ter von 16 Jah­ren konn­te sie ins Welt­fi­na­le des Mo­delwett­be­werbs „Look of the Ye­ar“ein­zie­hen. Da­durch hat­te sie 1992 die Mög­lich­keit, in Pa- Im­mer auf der Jagd nach den letz­ten Men­schen: die Su­che­rin (Dia­ne Kru­ger). Sie will die jun­ge Me­la­nie da­zu brin­gen, ih­ren Kör­per und Geist mit der See­le des Ali­ens „Wan­de­rer“zu tei­len.

ris als pro­fes­sio­nel­les Mo­del durch­zu­star­ten. Ne­ben ih­rer Tä­tig­keit als Man­ne­quin ab­sol­vier­te sie in der fran­zö­si­schen Haupt­stadt auch ih­re schau­spie­le­ri­sche Aus­bil­dung.

2002 fei­er­te die Na­tur­lieb­ha­be­rin an der Sei­te von Den­nis Hop­per ihr Film­de­büt in „The Pia­no Play­er“. Der Durch­bruch ge­lang Kru­ger 2004 mit „Tro­ja“. Im Schlach­ten­epos von Wolf­gang Pe­ter­sen, das sich an Ho­mers „Il­li­as“ori­en­tiert, ver­kör­pert die heu­te 39-Jäh­ri­ge die schö­ne He­le­na.

Dar­auf­hin stan­den der ge­bür­ti­gen Al­ger­mis­se­ne­rin die Tü­ren von Hol­ly­wood of­fen. So er­gat­ter­te sie eben­falls 2004 ne­ben Ni­cho­las Ca­ge ei­ne Haupt­rol­le im Block­bus­ter „Das Ver­mächt­nis der Tem­pel­rit­ter“.

2009 er­leb­te die Kar­rie­re der po­ly­glot­ten Schön­heit ei­nen nächs­ten Schub, als der Star­Re­gis­seur Qu­en­tin Ta­ran­ti­no sie für sei­ne Kriegs­sa­ti­re „Ing­lou­rious Bas­terds“be­setz­te.

Zu den wei­te­ren Er­folgs­fil­men, an de­nen Dia­ne Kru­ger be­tei­ligt war, zäh­len „Mer­ry

Christ­mas“, „See­len“, „Hun­ting Par­ty“oder „Mr. No­bo­dy“. Auch im US-TV konn­te sich die Mi­min spä­tes­tens mit ih­rem Auf­tritt in der Se­rie „The Bridge“eta­blie­ren. In die­sem Jahr wird sie mit dem Dra­ma „Fa­thers and Daugh­ters“in den US-Ki­nos zu se­hen sein.

Dia­ne Kru­ger, die 2012 in die Ju­ry der Film­fest­spie­le von Can­nes be­ru­fen wur­de, ist seit 2006 mit dem Schau­spie­ler Jos­hua Jack­son li­iert.

FO­TO: PRO 7

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