Es bleibt ein bit­te­rer Nach­ge­schmack

Saarbruecker Zeitung - - STANDPUNKT -

Zum Ar­ti­kel „Haus­durch­su­chun­gen bei zwei Kri­po-Be­am­ten“(SZ-Aus­ga­be vom 6. Au­gust)

In letz­ter Zeit ist die Po­li­zei un­se­res Lan­des in ein denk­bar „schlech­tes Licht“ge­ra­ten! Auch bei den Ge­set­zes­hü­tern lau­fen Ein­zel­ne aus dem Ru­der. Es spricht aber für die Se­rio­si­tät und Pro­fes­sio­na­li­tät, dass gera­de die SZ ih­re Be­richt­er­stat­tung auf Re­cher­che stützt und die Sach­la­ge nie „rei­ße­risch“auf­ge­macht hat! Da­für mei­nen Re­spekt! Glei­cher­ma­ßen ist es mir aber auch ein dring­li­ches An­lie­gen, „ei­ne Lan­ze zu bre­chen“für die Po­li­zei un­se­res Lan­des! Bis zu mei­nem Ru­he­stand En­de 2014 ha­be ich selbst mei­ne Po­li­zei-Kol­le­gen als äu­ßerst pro­fes­sio­nell, bür­ger­nah, ge­set­zes­treu und mit ho­her Ei­gen­mo­ti­va­ti­on er­lebt! Die Po­li­zei­füh­rung hat auf die schwer­wie­gen­den Vor­fäl­le an­ge­mes­sen re­agiert. Die Ver­feh­lun­gen sind und blei­ben Ein­zel­fäl­le! Es bleibt aber lei­der der bit­te­re Nach­ge­schmack, dass da­durch das vor­züg­li­che Ge­samt­bild der Po­li­zei be­schä­digt wird! Jörg Alt, Lind­scheid

Sehr ge­ehr­ter Herr Alt,

Sie be­schei­ni­gen der SZ ei­ne an­ge­mes­se­ne Be­richt­er­stat­tung zu den be­kannt ge­wor­de­nen Ver­feh­lun­gen bei der Po­li­zei. Das Kom­pli­ment rei­che ich ger­ne zu­rück. Denn Sie spre­chen als alt­ge­dien­ter Po­li­zist selbst von schwer­wie­gen­den Fäl­len, komm­men erst gar nicht mit dem An­lie­gen, sie un­ter den Tep­pich zu keh­ren. Nicht die Me­di­en be­schä­di­gen je­den­falls das Ge­samt­bild der Po­li­zei, son­dern die Übel­tä­ter, die mit dem Ver­such der Fäl­schung von Ak­ten auf­ge­fal­len sind, um sich rein­zu­wa­schen und sich hö­he­re Pen­sio­nen zu er­schlei­chen. Wahr­lich kei­ne Lap­pa­li­en. Ihr Al­f­red Schön

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