Stif­tung: Ul­bricht woll­te Ost-Berlin schon vor 1961 dicht­ma­chen

Saarbruecker Zeitung - - POLITIK -

Berlin. Schon Jah­re vor dem Mau­er­bau von 1961 woll­te SED- Ge­ne­ral­se­kre­tär Wal­ter Ul­bricht nach neu­en Re­cher­chen die Gren­ze zwi­schen Ost- und West-Berlin schlie­ßen. Er ha­be sich be­reits En­de Fe­bru­ar 1952 mit ei­nem ent­spre­chen­den Schrei­ben an die so­wje­ti­sche Be­sat­zungs­macht ge­wandt, teil­te die Stif­tung Ber­li­ner Mau­er ges­tern mit. Dies sei aus bis­lang un­be­kann­ten Do­ku­men- ten her­vor­ge­gan­gen. Das Er­su­chen sei lan­ge Zeit un­be­ant­wor­tet ge­blie­ben. Erst nach Sta­lins Tod 1953 ha­be der Mi­nis­ter­rat der da­ma­li­gen So­wjet­uni­on ei­nen ab­leh­nen­den Be­schluss ge­fasst, hieß es zu dem Auf­satz von Man­fred Wil­ke und Ger­hard Wet­tig. Vor 54 Jah­ren, am 13. Au­gust 1961, be­gann der Bau der Mau­er, die die deut­sche Tei­lung für knapp 30 Jah­re be­sie­gel­te. dpa

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