Klöck­ner will Lan­des­fa­mi­li­en­geld für kin­der­rei­che Fa­mi­li­en

Saarbruecker Zeitung - - LANDESPOLITIK / REGION -

Mainz. Das Be­treu­ungs­geld ist ge­kippt – die Mit­tel will die rhein­land-pfäl­zi­sche CDU-Frak­ti­ons­che­fin Ju­lia Klöck­ner für ein Lan­des­fa­mi­li­en­geld vor al­lem für Fa­mi­li­en mit vie­len Kin­dern nut­zen. „Das Geld könn­te zum Bei­spiel an Fa­mi­li­en mit Kin­dern un­ter zwei Jah­ren ge­hen, mit ei­ner Son­der­kom­po­nen­te kin­der­rei­cher Fa­mi­li­en“, sag­te sie. In Rhein­lan­dP­falz wür­den die Ki­tas sehr häu­fig erst ab dem zwei­ten Le­bens­jahr ge­nutzt. Das Be­treu­ungs­geld ist ei­ne Leis­tung des Bun­des. Klöck­ners Vor­stoß setzt da­her vor­aus, dass der Bund das Geld den Län­dern zu- kom­men lässt.

Die Karls­ru­her Rich­ter hat­ten das Be­treu­ungs­geld im Ju­li aus for­ma­len Grün­den ge­kippt, weil sie die Län­der und nicht den Bund für zu­stän­dig hal­ten. El­tern, die ihr Klein­kind nicht in ei­ne Ki­ta oder zu ei­ner Ta­ges­mut­ter schi­cken, be­ka­men bis­her mo­nat­lich 150 Eu­ro. Die rot-grü­ne Re­gie­rung in Rhein­land-Pfalz hält das Be­treu­ungs­geld für falsch, weil es Frau­en vom Ar­beits­markt aus­schlie­ße. Fa­mi­li­en­mi­nis­te­rin Irene Alt (Grü­ne) strebt an, dass die Mit­tel aus dem Be­treu­ungs­geld in Ki­tas flie­ßen. dpa

Ju­lia Klöck­ner

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