„Füh­le mich Homburg ver­bun­den“

Sän­ger Gio­van­ni Zar­rel­la über sei­ne Kar­rie­re und sei­ne Auf­trit­te bei der Fes­ta Ita­lia­na

Saarbruecker Zeitung - - LAND / REGION -

Ne­ben Jea­net­te Bie­der­mann und ih­rer Band Ewig, dem Schau­spie­ler Tom Beck und dem Duo Glas­per­len­spiel ist bei der Fes­ta Ita­lia­na von 13. bis 16. Au­gust in Homburg auch wie­der ein Stamm­gast mit da­bei: Gio­van­ni Zar­rel­la. Das Ex-Mit­glied der „Pop­stars“-Band „Bro’Sis“ist heu­te als Mu­si­ker und Mo­de­ra­tor tä­tig. SZ-Mit­ar­bei­ter Mar­ko Völ­ke sprach vor­ab mit dem Deutsch-Ita­lie­ner.

Wel­che ty­pisch ita­lie­ni­schen und deut­schen Ei­gen­schaf­ten be­sit­zen Sie? Zar­rel­la: Ty­pisch ita­lie­nisch ist ei­gent­lich mein kom­plet­ter Li­fe­style: Mei­ne Art zu sein, vor al­lem aber, dass die Fa­mi­lie be­son­ders groß für mich ge­schrie­ben wird. Da gibt es ei­nen hei­li­gen Sonn­tag, an dem wir al­le zu­sam­men­sit­zen und uns er­zäh­len, was gut war, was nicht so gut war. Ty­pisch deutsch ist mei­ne Art zu ar­bei­ten, mei­ne Ge­nau­ig­keit, mei­ne Ord­nung zu Hau­se. Die Ei­gen­schaf­ten, die ich an den Deut­schen be­son­ders schät­ze.

Was hal­ten Sie da­von, dass die Se­rie „Pop­stars“wie­der ins Fern­se­hen zu­rück­kehrt? Zar­rel­la: Ich fin­de es wirk­lich gut, dass „Pop­stars“wie­der zu­rück­kommt. Es ist ei­ne Mög­lich­keit mehr für Künst­ler und Mu­si­ker, sich zu prä­sen­tie­ren und ei­ne Chan­ce im Mu­sik­ge­schäft zu er­grei­fen. Wenn „Pop­stars“die Sa­che so ernst an­geht wie bei uns da­mals, kann mit den Künst­lern wirk­lich Gro­ßes pas­sie­ren.

Ei­ne Wie­der­ver­ei­ni­gung ih­rer „Pop­stars“-Band „Bro’Sis“ist aber wohl end­gül­tig vom Tisch, oder? Zar­rel­la: Ich glau­be nicht, dass es ei­ne rich­ti­ge „Bro’Sis“-Reunion ge­ben wird, aber kann mir durch­aus vor­stel­len, dass Ross und ich mal ge­mein­sam mit ei­ner schö­nen Live-Band auf Tour durch Deutsch­land ge­hen und die „Bro’Sis“-Songs in Akus­tik­ver­si­on prä­sen­tie­ren. Dar­über ha­ben wir bei­de auch

schon mal ge­spro­chen.

Wel­che wei­te­ren Pro­jek­te ste­hen an? Zar­rel­la: Es gibt wei­te­re Mo­de­ra­ti­ons­plä­ne – und die sind groß­ar­tig. „Sport1“hat die ex­klu­si­ven Über­tra­gungs­rech­te an der Eu­ro­pa-Le­ague er­wor­ben, und ich wer­de ge­mein­sam mit ei­nem Kol­le­gen die­se fan­tas­ti­sche Sen­dung mo­de­rie­ren. Das ist für mich per­sön­lich wirk­lich ein High­light, ei­ner der gro­ßen Mo­men­te in mei­ner Kar­rie­re.

Mit Ih­rer Ehe­frau, dem Fo­to­mo­del Ja­na Ina, ha­ben Sie meh­re­re TV-Do­ku-So­aps ge­dreht und viel aus Ih­rem Pri­vat­le­ben preis­ge­ge­ben. Wür­den Sie das heu­te noch­mal ma­chen? Zar­rel­la: Wir ha­ben bei der Do­ku­soap die Zu­schau­er an ei­ner schö­nen Lie­bes­ge­schich­te teil­ha­ben las­sen wol­len. Aus heu­ti­ger Sicht war es da­mals auf je- den Fall die rich­ti­ge Ent­schei­dung, das ge­nau­so zu tun. Viel­leicht hat der Er­folg, den Ja­na Ina und ich bis heu­te ha­ben, auch da­mit zu tun, dass wir ei­nen Ein­blick hin­ter die Ku­lis­sen zu­ge­las­sen ha­ben und die Zu­schau­er uns et­was per­sön­li­cher ken­nen­ler­nen konn­ten.

Sie sind ein Stamm­gast der Fes­ta Ita­lia­na. Wie kam es da­zu? Zar­rel­la: Es ist de­fi­ni­tiv so, dass die Fes­ta Ita­lia­na je­des Jahr ein ganz be­son­de­rer Auf­tritt für mich ist, da ich mich durch vie­le en­ge Freun­de sehr ver­bun­den füh­le mit Homburg und der Um­ge­bung.

2015 spie­len Sie dort auch mit ih­rer Band „Vin­ta­ge Ve­gas“. Was er­war­tet die Be­su­cher? Zar­rel­la: „Vin­ta­ge Ve­gas“ist ei­ne Band, die den Swop-Sound er­fun­den hat. Swop steht für Swing meets Pop. Die Zu­schau­er kön­nen sich auf das mo­der­ne „Rat Pack“freu­en.

FO­TO: THORS­TEN WOLF

Be­reits ein Stamm­gast auf der Fes­ta Ita­lia­na in Homburg: Gio­van­ni Zar­rel­la.

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