Mensch­heit hat die Res­sour­cen für das Jahr 2015 schon ver­braucht

Saarbruecker Zeitung - - ERSTE SEITE -

Berlin/Saar­brü­cken. Ab dem heu­ti­gen Tag lebt die Mensch­heit auf Pump bei ih­ren Nach­kom­men – bis Sil­ves­ter. Die Res­sour­cen für 2015 sind ver­braucht. Ab jetzt über­schrei­tet der Ge­samt­ver­brauch an na­tür­li­chen Res­sour­cen schon je­ne durch­schnitt­li­che Jah­res­men­ge, die zum dau­er­haf­ten Er­halt der Le­bens­grund­la­ge der Mensch­heit trag­bar, al­so „nach­hal­tig“wä­re. Dar­auf weist die Um­welt­stif­tung WWF un­ter Be­ru­fung auf das „Go­bal Foot­print Net­work“hin. Grund­la­ge für die Be­rech­nun­gen ist der öko­lo­gi­sche Fuß­ab­druck, der den Ver­brauch an Res­sour­cen wie Öl und Bo­den misst.

Der „Wel­ter­schöp­fungs­tag“rückt mit dem 13. Au­gust wie­der ei­ni­ge Ta­ge nach vorn. Saar- Grü­nen Chef Hu­bert Ul­rich wies ges­tern dar­auf hin, dass er noch 1987 auf den 19. De­zem­ber fiel. Das Vor­rü­cken sei „ein Er­geb­nis des stän­dig wach­sen­den Ener­gie­hun­gers und des im­mer auf­wen­di­ger wer­den­den Le­bens­stils, der in In­dus­trie­na­tio­nen mehr und mehr von Lu­xus und da­mit von Ver­schwen­dung ge­prägt wird“. Dem müs­se man „mit al­ler Ent­schlos­sen­heit“be­geg­nen.

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