Wei­ßes Haus über­ließ Berlin Ent­schei­dung über NSA-Späh­lis­te

Saarbruecker Zeitung - - POLITIK -

Berlin. Im Streit um die Späh­lis­te des US- Ge­heim­diensts NSA soll das Wei­ße Haus ei­nem „Zeit“-Be­richt zu­fol­ge die Wei­ter­ga­be der Such­be­grif­fe an die Ge­heim­dienst­aus­schüs­se des Bun­des­tags nicht un­ter­sagt ha­ben. Die Wo­chen­zei­tung be­rich­te­te in ih­rer neu­en Aus­ga­be, die US-Re­gie­rung ha­be zwar Be­den­ken ge­äu­ßert, die letz­te Ent­schei­dung über ei­ne Frei­ga­be der Lis­te aber der Bun­des­re­gie­rung über­las­sen. „Könn­ten wir da­von aus­ge­hen, dass al­les was ge­heim blei­ben soll, auch ge­heim bleibt, dann hät­ten wir we­ni­ger Be­den­ken. Die Er­fah­rung lehrt al­ler­dings, dass bei euch am nächs­ten Tag al­les in der Zei­tung steht“, zi­tier­te die Zei­tung ei­nen Mit­ar­bei­ter der Re­gie­rung von US-Prä­si­dent Ba­rack Oba­ma. afp

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